Inselliebe

Warum eigentlich Alderney?

Darum.

Weil es da ist. Weil es so schön ist. Weil es anders ist.

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Ich war vom ersten Abend an in diesen Felsen im Ärmelkanel verliebt, in die Überschaubarkeit dieser kleinen Insel, die nichts von mir verlangt. Sie freut sich, dass ich da bin, aber sie will nichts von mir. Ich muss hier nichts tun, ich muss noch nicht mal etwas wollen, ich muss einfach nur hier sein und vor mich hin atmen.

Wenn es hoch kommt, muss ich vielleicht noch im warmen Sand sitzen und aufs Wasser gucken, den Wellen zuhören. Das ist wohl das einzige, was Alderney auf unaufgeregte Art von mir verlangt, aber auch nur, weil es mir Gutes tun will. Ich soll dieser hübschen kleinen Insel nur zuhören, ihrem Wellenrauschen, ihren Möwenschreien und manchmal auch ihrem Regen und Donner, aber meistens ihrer Stille.

Niemand zerrt hier an mir herum, niemand verlangt von mir, irgendwas Bestimmtes zu sein, keiner will etwas, es gibt keine Anrufe, keine Verpflichtungen außer der, es mir gutgehen zu lassen. Und zwar so, wie ich will. Weil es so, wie ich es will, genau richtig ist.

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Ich bin hier auf schöne und angenehme Weise leer. Ich fühle keinen Stress, keine Hektik, habe keinen einzigen fiesen Gedanken in mir. Der Raum, in dem all das war, füllt sich allmählich mit Zufriedenheit. Und Ruhe.

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