Kleine Highlights

Es gibt sie doch noch, die guten Tage, an denen die Stimmung nicht komplett im Arsch ist. Zum einen musste ich mir heute eine neue Krankmeldung in der Onkologie abholen, zum anderen hatte ich eine nette Vorbesprechung mit meinem Narkosearzt, der mich in der kommenden Woche ordnungsgemäß und professionell für etwa 45 Minuten ausschalten wird.

„Ach, kommen Sie, die Krankmeldung ist das eine, aber Sie hatten auch ein bisschen Sehnsucht nach uns, oder?“, fragte die eine zauberhafte Schwester an der Anmeldung, und kurz darauf lief mir auch noch Schwester Sabrina über den Weg, die auch sofort meinte „Na, da hat aber jemand Sehnsucht!“ – und ganz ehrlich, da war was dran. Das muss man als Onkologie-Team erst mal hinkriegen, dass die Patientinnen sich ein bisschen nach der netten Atmosphäre dort sehnen, obwohl sie dort ganz sicher nicht die besten Stunden ihres Lebens verbringen. Aber wo sonst bekommt man so schöne Komplimente für die Haare und das Aussehen überhaupt, obwohl die Hälfte des Gesichts unter einer Maske verborgen ist?

Und auch die Narkose-Vorbesprechung war sehr angenehm, wenn mir auch nur der Satz „Wir passen die ganze Zeit gut auf Sie auf und sind immer bei Ihnen“ in Erinnerung geblieben ist. Ist ja auch schön zu wissen, dass während der OP keiner zum Rauchen oder Popeln vor die Tür geht. Wenn ich mich jetzt noch an den Namen des Arztes erinnern könnte, müsste ich ihn im Handy nicht unter „Dr. Sleep“ abspeichern.

Aufgeblüht und abgewrackt

Als ich gestern beim Blick in den Spiegel dachte, ich sei ja doch ein bisschen blass um die Nase, hatte ich mir eher nicht gewünscht, dass ich heute mit roten Pusteln im Gesicht aufwachen würde. Was zur Hölle ist denn das schon wieder? Und ich hatte doch explizit gesagt, dass die Nebenwirkungen der Chemo jetzt mal allmählich aufhören könnten, ich hatte nichts von „ich hätte jetzt gerne mal eine ganz neue Sache und zwar mitten im Gesicht“ erwähnt, wenn ich mich recht erinnere.

Außerdem bin ich immer noch voll müde, meine Stimmung ist im Arsch, ich bin psychisch dermaßen weichgespült, dass ich beim Anblick des traurigen Blicks eines meiner Elche (der guckt immer so, weil er ein manipulativer kleiner Sack ist, der sich damit den Weg auf die Couch erpresst) in Tränen ausbrechen könnte, und von dem grauenhaften Muskelkater, den ich habe, sobald ich nur den kleinen Finger hebe, FANGEN WIR MAL GAR NICHT ERST AN!

Chemo ade!

Es ist geschafft: Ab jetzt gehören meine Dienstage wieder mir. Keine Chemo mehr, kein Taschepacken, keinen Haferbrei mehr frühstücken, wenn ich nicht will, keinen Kamillentee mehr für danach vorbereiten. Schluss mit der Warterei aufs Taxi, dem Frieren unter der Kühlkappe, dem An-die-Decke-starren, weil man ja sonst nichts machen kann und vor allem Schluss mit dem wöchentlichen Vergiften.

Zur Feier des Tages hatte ich heute übrigens meinen Leibarzt dabei:

Ein kleiner Plüschelch mit stierem Blick und weißem Doktorkittel sitzt auf einem DigniCap-Kühlgerät

Ich bin gespannt, wie lange die Nebenwirkungen noch anhalten. Dass ich mit den Haaren noch fast drei Monate lange vorsichtig sein muss, weiß ich schon, ich hoffe jetzt sehr, dass zum Beispiel die Mundtrockenheit schnell vorbei geht. Auch das schlappe Gefühl darf sich gerne schnellstmöglich verziehen.

Doch nicht nur, weil heute meine letzte Chemo war, war es ein schöner Tag. Zu einen sind meine Eltern jetzt da, sodass wir zusammen ein bisschen feiern können, zum anderen ist ein wichtiger Streckenabschnitt endlich geschafft. Die OP in drei Wochen wird dagegen pillepalle, und etwaige Bestrahlungen sitze ich auf einer Arschbacke ab. Spannend wird jetzt nur, was die Gewebeuntersuchung nach der OP ergibt.

Ob die Zeit seit dem 2. November schnell rumgegangen ist? Ja und nein. Im Rückblick ging alles wie in einem Rutsch vorbei, aber die letzten Wochen haben sich trotzdem gezogen wie Kaugummi. Und dann wiederum kann ich nicht glauben, dass ich wirklich 16-mal in die Onkologie gefahren bin und dass es jetzt doch vorbei ist. Schwester Sabrina kann vermutlich ein Lied davon singen, dass ich beim Aufsetzen der Kühlkappe die korrekte Reihenfolge der Handgriffe bis zum Schluss durcheinandergebracht habe bzw. immer gezogen hab, wo ich nur hätte halten sollen, sodass wir von vorne anfangen mussten. So viel zum Thema „Routine“. Luftschlangen an meinem Tropf hab ich aber trotzdem bekommen. ;-)

Ein Trick, gut durch alles durchzukommen, war, einfach immer nur an die nächste Chemo zu denken und nicht daran, dass insgesamt 16 Termine vor einem liegen. Das ist mir nicht immer gelungen, aber doch die meiste Zeit. Geholfen beim Durchhalten haben natürlich auch die guten Ergebnisse der Ultraschalle, die zeigten, dass die Therapie gut anschlug.

Und nun löte ich mir erst mal … einen Kamillentee.

Ein viel zu kleines Dankeschön

Irgendwie hat die Aussicht auf die letzte Chemo bei mir so richtig Energien freigesetzt – oder der nahende Frühling, wer weiß das schon so genau. In jedem Fall bastle, häkle und stricke ich derzeit wie bekloppt, ich backe, koche und putze, es ist die reine Freude. Wenn ich davon noch leben könnte, müsste ich eigentlich gar nicht zurück in die Redaktion – langweilen würde ich mich zumindest nicht.

Zurzeit bin ich dabei, Dankeschön-Geschenke für das Onkologie-Team des Jerusalem zu basteln. Ich hab mich für Lavendelherzen und Seife entschieden, denn Menschen, die mich über Wochen und Monate so lange so gut gepflegt haben, brauchen auch mal ein bisschen was, mit dem sie sich pflegen können. Und weil ich ich bin, bin ich beim Geschenkebasteln wie immer ein wenig eskaliert. Und dennoch habe ich das Gefühl, es ist noch lange nicht genug, um meiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen.

Einen Text für die Karte hab ich natürlich auch schon:

„Liebes Onko-Team,
zum Anlass meiner letzten Chemo heute bleibt mir nur, Ihnen allen ein großes Dankeschön auszusprechen. Danke für die gute Pflege und Betreuung, die vielen aufmunternden Worte, Ihre große Freundlichkeit und nicht zuletzt den Humor. Ich bewundere die große Liebe, Zuwendung und Geduld, mit der Sie alle Ihren Job machen! Die Routine, mit der Sie arbeiten, gibt uns Patientinnen eine wunderbare Sicherheit – und doch erwartet niemand, dass das für uns auch alles Routine sein soll. Jede Frage wird geduldig beantwortet, kein Problem ist zu banal, als dass Sie sich dessen nicht annehmen würden. Das hat mir die Chemo nicht gerade zu einem Spaziergang gemacht, aber doch vieles erleichtert!

Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal wiedersehen – es muss ja nicht im Krankenhaus sein! ;-)

Nochmals vielen Dank und viele liebe Grüße, Kirsten Konradi“

Erwarte ich nächste Woche Tränen der Rührung? Aber hallo. Vor allem bei mir.

Weiter zuckelt der Genesungsbummelzug

Heute einen Termin mit dem Arzt gehabt, der mich operieren wird, und mit einem Sack voll neuer Termine nach Hause gegangen. Nach der letzten Chemo am 15. März hab ich erst mal ein bisschen Pause, bis am 24. März eine routinemäßige Blutuntersuchung ansteht, dann eine weitere Woche Pause (Frühjahrsputz, Baby!) bis zum 31. März. Dann unterziehe ich mich einem Gentest und einer Beratung, ich bin schon sehr gespannt. Am 1. April dann EKG und kleines Blutbild beim Hausarzt, damit für die OP alles geklärt ist, am 4. April ein Corona-Test (mein erster, danke Krebs, du dumme Sau, dass du das nötig machst!), danach noch mal eine Blutabnahme, am 5. April wird der Wächter-Lymphknoten markiert, der zusätzlich zum Tumorbett entfernt wird, und am 6. April um 6.15 Uhr darf ich mich im Krankenhaus melden, und irgendwann im Laufe des Tages steht die OP an.

Wie es danach weitergeht, wird sich zeigen. Ich würde ja schon gerne noch eine Reha machen, aber die Planung wird erst nach der OP starten. Angst hab ich da übrigens wie immer keine vor, der Eingriff dauert gerade mal 45 Minuten und ist für meinen Arzt Routine – und darauf kommt es ja wohl an. Sehr gespannt bin ich dagegen natürlich auf die Untersuchung des traurigen kleinen Zellhaufens, der der Tumor nun nur noch ist. Denn je nachdem, ob sich noch Krebszellen darin finden, folgt für mich eventuell noch eine medikamentöse Chemo, die ich zu Hause mache, sowie Bestrahlungen. Bock habe ich da natürlich nicht drauf, aber wat mutt, dat mutt. Ich habe aber ein ziemlich gutes Gefühl, und weil mich das bisher noch nie getrogen hat, gehe ich einfach mal davon aus, dass der Krebs schon jetzt Geschichte ist. So.

Chemo-Endspurt

Ganz ehrlich, so langsam reicht es dann jetzt auch mit den wöchentlichen Vergiftungen. Zum Glück folgen nur noch zwei Chemos, dann bin ich durch damit. Meine bislang immer so streberhaften Blutwerte schwächelten zuletzt, vor allem die roten Blutkörperchen, und wer könnte es ihnen verdenken.

Überhaupt hab ich das Gefühl, dass die Nebenwirkungen sich allmählich zusammenrotten und mich auf den letzten Metern noch mal so richtig ärgern wollen. Die Mundtrockenheit nervt mich sehr, dazu kommt, dass vieles einfach pappig schmeckt. (Nein, ich hatte kein Covid.) Der Hunger hat sich ein bisschen normalisiert, die wilden Gelüste dagegen sind dieselben geblieben. Deswegen ist derzeit auch jede, ausnahmslos jede Keks-, Süßigkeiten- und Chipspackung in meinem Haushalt offen. Ich esse nicht mehr, aber durcheinanderer.

Meine Augenbrauen sind bis auf ein Drittel verschwunden, Wimpern hab ich auch kaum noch, während an der einst kahlen Stelle über dem rechten Ohr die Haare inzwischen schon wieder gut nachwachsen. Achselhaare habe ich seit Monaten nicht mehr, dagegen wachsen an den Beinen wieder Stoppeln nach. Könnten sich die Herrschaften Haare denn vielleicht mal entscheiden? Und dürfte ich mir aussuchen, wo es wieder wuchert?

Die ganze Zeit hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mit trockener Haut an Händen oder Füßen, aber jetzt muss ich cremen wie bekloppt, um das halbwegs im Griff zu behalten. Mal abgesehen davon, dass die Haut rund um den Port nach jeder Chemo rauer wird, weil meine Pflasterallergie und die Neurodermitis zusammen Party feiern.

Mit Abstand am schlimmsten aber ist: Das ganze Gewicht, dass ich im vergangenen Jahr abgenommen habe, ist dank Cortison inzwischen wieder drauf, und auch wenn ich weiß, dass ich da nur bedingt was dafür kann, macht mich das ein bisschen fertig. Angeblich normalisiert sich das recht schnell nach der Chemo wieder, aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Es war so schwer, diese sechs Kilo loszuwerden, ich könnte heulen, wenn ich jetzt die fünf Hosen, die ich endlich wieder anziehen konnte, erst mal wieder weglegen muss, weil sie erneut kneifen. Das mag manchem oberflächlich erscheinen, aber … ACH, IST MIR DOCH EGAL, WIE MANCHEM DAS ERSCHEINT. Ja, ich jammere weiter und wie immer auf hohem Niveau, aber ACH, LASST MICH.

Normal ist relativ ist normal ist …

Gestern war eine liebe Freundin zum Brunch zu Besuch, und ich muss sagen, solche Begebenheiten sind derzeit das Highlight meiner Woche. Weil sie aufgrund ihrer derzeitigen Seltenheit eine gewisse Normalität darstellen – nicht nur wegen meiner Erkrankung, sondern auch wegen der Pandemie. Da die Chemo mein Immunsystem mehr oder weniger plattmacht, halte ich mich derzeit noch mehr von Menschen fern als eh schon. Okay, ich war jetzt vorher auch nicht gerade ein schillerndes Society-Sternchen, das von Party zu Party flattert, aber zuletzt hatte ich schon ein bisschen Sorge, mich dieser Tage so weit von der Gesellschaft zu entfernen, dass ich am Ende nicht mehr zurückfinde. Ich bin ja auch so vergesslich geworden! Das könnte irgendwann zum Problem werden, wenn man nicht mehr weiß, wie man sich benimmt, wenn auf einmal wieder andere Menschen mit im Raum sind. War lautes Rülpsen jetzt gesellschaftlich anerkannt oder nicht? Leckt man Messer ab oder schmiert sie einfach an der Jogginghose ab? Wohin klebt man Popel, wenn man kein Taschentuch dabei hat? Darf man sich in Anwesenheit anderer Menschen die Unterbuxe aus der Ritze friemeln, oder wird das im Allgemeinen als unfein empfunden? Ich bin da nicht mehr in allen Aspekten firm.

Auf jeden Fall hatten wir einen sehr schönen Brunch, natürlich ging es auch mal um Krankheiten, Gedärm und Pestilenz, aber nicht nur. Ich hatte auch schon Treffen mit Freundinnen, in denen die Frage nach meinem Wohlbefinden erst nach einer ganzen Weile kam, „weil du so gut und normal aussiehst“ – und das ist das beste Kompliment, das ich derzeit kriegen kann. Wenn der normale Alltag darin besteht, sich in einer Woche bestmöglich von der Chemo zu erholen, um sich die nächste Dröhnung verpassen lassen zu können, wenn Handarbeiten zum Sport wird und dann auch noch das Wetter so mistig ist, dass man am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würde, freut man sich sehr über den Satz, dass man normal und eben nicht krank aussieht.

Womit ich größere Probleme hab, und das auch, wenn ich weiß, dass solche Sätze lieb und gut gemeint sind: „Kümmer dich doch nicht um XY, konzentrier dich doch lieber darauf, gesund zu werden.“ Oder „du hast doch gerade ganz andere Sorgen, mach dir doch keine Gedanken um dies/das/Ananas“. Das stimmt natürlich alles, aber wenn man das ganz übertrieben zu Ende denkt, heißt es auch: Normalität und normale Sorgen gibt es für dich gerade nicht, du hast Krebs, und den hast du 24/7, und sonst hast du nix.

Aber so funktioniert es eben nicht. Ich kann nicht den ganzen Tag dran denken, dass ich krank bin – abgesehen davon, dass das ganz automatisch passiert, wenn die Nebenwirkungen der Chemo zuschlagen. Wenn ich mich aber bewusst den ganzen Tag nur drauf konzentrieren müsste, gesund zu werden, würde ich bekloppt. Also noch bekloppter, als ich eh schon bin, und das kann ja nun keiner wollen. Es ist im Gegenteil ganz schön, hier und da mal „normale“ Sorgen zu haben und normale Dinge zu tun, wie etwa Weihnachtskarten zu schreiben (auch wenn das anstrengend ist), einem hübschen jungen Mann hinterherzugucken, an die Redaktion zu denken, die Wohnung auf Vordermann zu bringen usw. Denn die Welt da draußen hält ja nicht an und wartet auf mich, nur weil ich krank bin. Es wird schwer genug, irgendwann wieder in den gewohnten Alltag zurückzukehren, jeden Tag mit mehreren (!) Menschen zu tun zu haben und das alles ohne den Krebs-Bonus, der mir gestattet, gelegentlich (höhö) missgelaunt zu sein. Da ist es vielleicht eine ganz gute Idee, den Alltag zumindest portionsweise wieder ins Leben zu lassen.

Wobei – nach jedem Einkauf bin ich zurzeit ehrlich gesagt heilfroh, wenn ich wieder zu Hause unter die Decke kriechen kann. Und das nicht nur wegen des Wetters.

Dingdangdong macht der Kopp

Mit zunehmender Chemo werde ich ja doch ein bisschen duddelig im Kopp, wie hier bereits angedeutet. Ich verleg dauernd Dinge, die Motorik lässt ein wenig nach, sodass mir noch öfter was aus der Hand fällt als eh schon. Auch erzähle ich gern Sachen zwei- oder dreimal oder schicke Freund:innen Bilder, die ich bereits vor drei Wochen schon mal gesendet hab. Aber malen geht zum Glück, tippen auch, also was soll’s. Und was das Gedächtnis angeht – ich bin weit über 40, da hätte das jetzt eh irgendwann angefangen nachzulassen.

Aber wenn ich meine Chemo-Tasche packe, kontrolliere ich inzwischen fast panisch alles drei- bis viermal, weil ich mir selbst nicht traue, dass ich an alles gedacht hab. Und das, obwohl ich am Inhalt der Tasche nichts verändere. Ich trockne die Handtücher, lüfte die Kühlkappe aus, lege die warmen Klamotten wieder zusammen und packe die Kühlpacks zurück ins Eisfach. An der Zusammensetzung der Tasche wird also fast nichts verändert, und trotzdem gucke ich immer wieder panisch nach, ob der Kinngurt der Kappe und das Haarband noch da sind.

Liegt vielleicht daran, dass ich neulich geträumt hab, ich sei ohne die Kühlkappe in der Onkologie aufgeschlagen. Und dann musste ich zurück, bekam aber natürlich kein Taxi, wollte zu Fuß gehen, aber natürlich gab es dabei auch die absurdesten Hindernisse, und es wurde immer später, und ARGH. Überhaupt die Träume. Vor ein paar Wochen hatte ich geträumt, mein Port sei verrutscht, und ich müsse ihn unter der Haut wieder hochschieben. Ich erspare der geneigten (haha) Leserschaft die Details, aber vermutlich war das Bild des verrutschten Ports jetzt eh schon genug.

Ich bemühe mich nun also im Gegenzug, mir ein bisschen mehr Normalität im Alltag zu verschaffen, damit die Gedanken nicht immer so querschlagen, und irgendwie dachte ich, sich mal wieder die Beine zu rasieren, sei doch ein guter Anfang. Mal wieder was Schönes tun, sich pflegen, ein bisschen Wellness halt. Es dauerte auch bloß eineinhalb Beine, bis mir einfiel, dass das alles recht wenig Sinn hat, weil mir ja eh kaum noch Haare an den Beinen wachsen. Und die paar verbliebenen sind blond und kaum zu sehen. Und außerdem ist Winter, und selbst im Sommer trage ich kaum kurze Hosen. Aber hey, der Ursprungsgedanke war okay. Glaube ich. Ich muss drüber nachdenken. Wartet nicht auf mich, kann dauern. Dingdangdong.