Schon wieder Urlaub

Bah, da muss ich doch morgen schon wieder in Urlaub fliegen, obwohl ich noch nicht mal die Reisetagebücher von Alderney (September 2016) und Island (Oktober 2017) fertig geschrieben bzw. überhaupt nur angefangen hab. Und dann auch noch gleich so weit weg*.

Ich undankbares kleines Miststück war selten so bocklos vor einem Urlaub, und auch, wenn ich weiß, dass es Unsinn ist – wenn mir jetzt, in diesem Moment, einer Geld böte, damit ich klammheimlich hierbleiben könnte, ich würde es tun. Zum Glück kenne ich mich inzwischen gut genug, um zu wissen, dass das schnell vorbei geht.

Also los, hopphopp ins Bett und morgen up up and away.

* Es geht ans andere Ende der Welt. Später mehr.

 

Keine Bilder im Kopf

Auf meiner ersten Kanada-Reise 2011 fragte mich jemand aus meiner Reisegruppe, warum zum Teufel ich denn so viele Fotos machen müsse. Sie selber brauche das nicht, sie genieße das Leben lieber nicht durch eine Linse, sondern habe die schönsten Bilder eh alle im Kopf. (Und im Übrigen hatte sie einen Mann, der die ganze Zeit so ziemlich alles knipste, was ihm vor die Nase kam, aber das nur am Rande.)

Die Antwort auf die Frage, warum ich so viel fotografiere, ist ganz einfach: Weil ich es kann und weil ich es will.

Ich habe mich wirklich lange gegen Digitalfotografie gesperrt, weil ich ein sehr altmodischer Mensch bin, der Veränderungen hasst. Heute liebe ich meine digitale Spiegelreflexkamera und vor allem die Speicherchips, auf die ich im übertragenen Sinne Tonnen von Fotos speichern kann. Ich nämlich weit davon entfernt, die beste Fotografin aller Zeiten zu sein, und für mich ist es fantastisch, sofort alles sehen und zur Not wieder löschen zu können, weil ich Murks gemacht hab. Als ich nämlich eben schrieb, ich „fotografiere“, war das maßlos übertrieben, ich hätte besser schreiben sollen, ich „knipse“. Vor allem dafür liebe ich meine Kamera, sie gleicht nämlich aus, was ich so zusammendilettiere. Und was die Kamera nicht rettet, dilettiere ich dann mit Photoshop zu verdammten Meisterwerken zurecht.

Ich neige außerdem dazu, meine Urlaube in Landschaften zu verbringen, die von solcher Schönheit sind, dass es einem den Atem raubt. Und in einer solchen Umgebung möchte ich mich nicht auf die 36 Fotos beschränken, die die Filme früher hatten und voller Sorge daran denken müssen, dass mich das Entwickeln der Fotos nach dem Urlaub in etwa genauso viel kosten wird wie die Reise selbst. Ich will draufhalten können wie bekloppt und alles, aber auch alles festhalten. Und weil meine Kamera so viel kann, bin ich mit dem Knipsen auch immer relativ schnell fertig und habe immer noch genug Zeit zum Gucken und Genießen. Denn das ist mir schon wichtig. Ich will die Welt nicht nur durch die Linse wahrnehmen, ich will sie schon auch in echt sehen und über sie staunen.

Und dann dieses Fest, wenn ich wieder zu Hause  bin und die ganze Reise noch einmal auf einem größeren Bildschirm erleben kann – und zwar wieder und wieder und wieder, wann immer mir nach Hawai’i, Alaska, dem Yukon oder New York oder was auch immer ist. Denn ich gucke mir die Bilder auch nach dem Urlaub noch relativ häufig an, und das ist jedes Mal wie noch ein kleiner Urlaub. Möglich, dass andere das alles im Kopf haben, mein Hirn ist voll mit Songtexten aus den 80ern, der Erinnerung daran, wo ich mein Auto abgestellt habe und Gedanken daran, wie ich Jungs verprügele, die mich im Kindergarten an den Haaren gezogen haben. Und irgendwann, wenn ich mal wieder anfangen sollte zu malen, hab ich dermaßen fantastische Vorlagen, dass alle grün vor Neid werden. So. Deswegen die vielen Fotos. Und jetzt lasst mich, ich muss die Kamera für den Island-Urlaub vorbereiten.

Sind wir bald da?

Hui, da bin ich dekadente Ziegen doch in diesem Jahr tatsächlich zum zweiten Mal in Urlaub. Diese Zeilen schreibe ich in einem zauberhaften kleinen Bed & Breakfast auf Alderney, der nördlichsten der Kanalinseln – und womöglich der unbekanntesten. Ich gebe zu, dass ich sie auch nicht kannte, bevor ich auf Guernsey war und dort Broschüren über Alderney fand. Es war aber so was wie Liebe auf den ersten Blick – hier wollte ich unbedingt mal hin. Und eine Steuerrückzahlung und eine Überstunden-Abrechnung später war klar, dass ich mir das auch tatsächlich noch in diesem Jahr leisten konnte. Weniger einfach war es, hierher zu kommen. Alderney findet sich kaum in Reisekatalogen, Rundreisen sparen diese Insel aus und Flüge über ein Portal im Paket zu buchen, ist so gut wie unmöglich. Dieses ist also der erste Urlaub, den ich mir komplett selbst zusammengebucht hab. Möglicherweise war die Hinreise deswegen etwas … nennen wir es aufregend.

Es begann eigentlich recht vielversprechend – mit dem bewährten Flughafen-Bringservice meiner Eltern. Kaum waren sie weg, ging es steil bergab. Ich wartete eine gefühlte Ewigkeit an der Passkontrolle – wie kommt es eigentlich, dass immer die Leute, die einem schon vor dem Einchecken durch beharrlich nervendes Verhalten negativ auffallen, auch die sind, die später den ganzen Laden aufhalten?

Als ich endlich durch war, legte ich einen sehenswerten Hindernislauf durch den Duty-Free-Shop hin, sprang über im Weg stehende Menschen, durchquerte die Halle bis zu meinem Gate im Sprint und … wurde kurze Zeit später informiert, dass das Flieger erst mit zweistündiger Verspätung starten würde. Ich hatte zwar einen vierstündigen Puffer in Southampton eingebaut, aber das beruhigte mich nur unwesentlich.

Um es kurz und weniger aufreibend als in echt zu machen – es ging alles gut. Zumindest bis kurz vor Alderney. Das lag nicht an der entzückenden kleinen Dornier, sondern am Wetter (das Wetter, wegen dessen Unwägbarkeiten ich extra nicht die Fähre genommen hatte, haha). Denn kurz vor Alderney verkündete der Pilot, nicht dort landen zu können, sondern stattdessen Guernsey anzufliegen für etwas, das hoffentlich nur einen kurze Zwischenlandung sein würde.

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Das war es in der Tat, denn kaum waren wir unten, stellte sich raus, dass nun auch auf Alderney das beste Landewetter herrschte. Also kurz aufgetankt, wieder in den Flieger und in die Luft – wenigstens brachte der kleine Umweg ein unerwartetes Wiedersehen mit Guernsey mit sich und die Gelegenheit, das Urlaubsalbum vom April um ein paar verwackelte Luftaufnahmen zu ergänzen.

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Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich ein erster Blick auf Alderney.

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Das Taxi, das meine Gastgeber für mich bestellt hatte, war natürlich nicht mehr da; kein Wunder, wir waren schließlich fast eine Stunde zu spät. Aber es stellte sich schon gleich bei der Ankunft als wahr heraus, was der Reiseführer versprochen hatte: Die Insulaner hier lassen einen nicht hängen. Sei es, dass man sich verlaufen hat, sei es, dass man am Flughafen steht und nicht weiß, wo man hin muss. Eine Taxifahrerin versprach mir, sie bringe nur fix die beiden älteren Damen weg, dann komme sie wieder. Wenn ich dann immer noch hier sei, fahre sie mich fix zu meinem Bed & Breakfast. Und genauso passierte es – und das Trinkgeld musste ich ihr auch noch aufzwingen.

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Meine Gastgeber hier kamen vor fast 30 Jahren aus London her, verliebten sich in die Insel, kauften nach drei Tagen das Haus und blieben. Das alles und die wichtigsten Details über Alderney erfuhr ich bei einer schönen Tasse Tee – wie sich das gehört.

Anschließend auspacken und noch mal ums Eck – so alles in allem hätte der Urlaub doch viel schlechter anfangen können.

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„Mehr braucht man nicht“

Mir will etwas nicht aus dem Kopf, das Liana auf unserer Tour gestern sagte: „Wir lernen hier, drei Dinge zu respektieren: die Familie, die Natur und das Meer. Und mehr braucht man nicht.“

Ich will ja immer per se widersprechen, aber in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht. Das Leben kann so einfach sein, glaube ich. Ich krieg es bloß selbst noch nicht hin.

Und noch etwas will mir nicht aus dem Kopf: „Wenn die Häuser der Surfer evakuiert werden müssen, geht das schnell“, sagte Liana. „Die haben ja nur ein paar Bretter, drei T-Shirts, zwei paar Shorts und eine Jeans.“ Früher hätte ich wohl gedacht, wie traurig das sein muss, doch heute dachte ich nur, wie schön es sein muss, mit so wenig zufrieden sein zu können. (Es ist natürlich etwas anderes, weil man mit wenig zufrieden sein muss, aber darum soll es hier nicht gehen.)

Ich möchte ja auch gern weniger brauchen, und dennoch ist die Wohnung voll – mit Klamotten, Büchern, Stofftieren, Gedöns, Humbug und Kokolores. Und dabei hab ich dieses Jahr schon ordentlich ausgemistet, aussortiert, verschenkt, mich befreit. Doch der Kram wird nicht weniger, das Wohnzimmer zum Beispiel ist voll.

Vielleicht ist das mit dem weniger brauchen einfacher an einem Ort wie Hawai’i – mit dem Meer vor der Tür, Mangobäumen im Garten und einem Klima, in dem man keine langen Hosen braucht. Aber so einfach will ich es mir eigentlich nicht machen. Ich habe mir in diesem Jahr zum Beispiel fast keine Kleidung gekauft. Das hatte zum einen mit dem verminderten Einkommen zu tun, das die halbe Stelle mit sich bringt, zum anderen damit, dass mein Kleiderschrank eh schon voll ist. Ich hatte mir nur gestattet, notwendige Teile zu kaufen (Socken, Unterwäsche, Schuhe, wenn die alten nicht zu reparieren sind etc.) und für jedes neue Teil ein altes wegzuwerfen. Das ist mir übrigens überhaupt nicht schwer gefallen. Allerdings habe ich noch einen Stapel Klamotten bei mir liegen, die mir eventuell wieder passen könnten, wenn ich endlich mal die fünf Kilo abnähme, die ich im vergangenen Jahr aus mir unbekannten Gründen zugenommen hatte. Ich will nix wegschmeißen oder weggeben, die ich noch anziehen könnte, wenn ich mir nur ein bisschen Mühe gebe. Außerdem möchte ich gegenüber den fünf Kilo nicht klein beigeben, wo kommen wir denn dahin? Somit liegt also schon wieder ein Stapel Klamotten rum.

Was das Sammeln nutzloser Dinge angeht, habe ich in diesem Jahr schon sehr an mir gearbeitet. Zeitschriften bewahre ich nicht mehr ein halbes Jahr auf, ich schaue sie nach einer Woche noch mal durch und hebe nur die Artikel auf, die ich noch mal lesen will oder die mich zu irgendwas inspirieren. Gedöns wird einfach nicht mehr gekauft, und auch neue Elche kommen mir nicht mehr ins Haus. Nur das mit den Büchern, das krieg ich nicht in den Griff. (Will ich aber auch nicht.)

So weit, dass ich nur drei paar Shorts, einen Bikini und ein Surfbrett habe, bin ich also noch lange nicht. Aber vielleicht bin ich erst mal damit zufrieden, dass der Kram nicht mehr wird und ich erst mal doch nicht umziehen muss.

Über Stock und Stein – ein Reisestöckchen

Gefunden bei der bezaubernden Frau Neverevertown, die sich Gedanken machte, warum sie mir das Stöckchen nicht auch zugeworfen hat. (Wahrscheinlich, weil ich das davor immer noch nicht gefangen hab. *hust*) Aber ich nehm mir das einfach mal, ha!

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Welcher ist Dein liebster Tagtraum auf Reisen?

Dass ich da, wo ich gerade bin, lebe – für immer. Ich denke mir ein ganz neues Leben aus, sehe mir die Einheimischen an, stelle mir vor, dass das meine Nachbarn sind, dort, in dem anderen Leben. Ich stelle mir vor, wie ich mit den klapprigen alten Bussen auf Malta jeden Morgen zur Arbeit fahre, male mir aus, wie ich in Dawson City im langen, dunklen Winter Baseball auf dem zugefrorenen Fluss spiele oder Schmuck und Selbstgestricktes herstelle, das ich im Sommer verkaufen kann. Ich habe in diesen Tagträumen eine Hütte in den kanadischen Rocky Mountains, zu der sich höchstens mal ein Elch oder ein Bär verirrt, versuche, mir vorzustellen, was die Einsamkeit, die ich mir manchmal so dringend erhoffe, auf Dauer mit mir machen würde. Ich besitze ein Haus in Key West, sitze abends auf der Veranda und trinke Hemingway Hammers. Ich wohne in der Gas Town von Vancouver mit Freunden zusammen und arbeite irgendwo als Journalistin in einem der glänzenden Hochhäuser. Ich wohne in Griechenland am Strand und gehe schwimmen, wann immer ich will, weil das Meer so nah ist. Ich frage mich, wie mein Leben wohl wäre, wenn ich an einem der Orte aufgewachsen wäre, die ich so besuche.

Diese Art Tagträumerei hat den Vorteil, dass man das Leben, das man hat, ganz leicht vergessen kann – die ständig klingelnden Telefone und die an einem herumzerrenden Menschen verschwinden im Nebel, und aus diesem Nebel kommt ein ganz neues Leben, in dem alles anders ist und man auch selbst anders ist. Vielleicht freundlicher, geduldiger, netter, von sonnigerem, immer urlaubigem Gemüt. Es ist spannend, sich das vorzustellen. Und diese Art von Tagträumen hat den Vorteil, dass man trotzdem mit offenen Augen durch die Ferien geht, weil man ja die Umgebung genau wahrnehmen muss. Man nimmt sich ja auf Reisen immer mit, aber so behält man viel von dem, was man unterwegs trifft, in Kopf und Herz und nimmt das alles mit nach Hause. Die Hütte am Yukon, in den Rockies oder am Strand. Und zu Hause macht man die Augen zu und ist gleich wieder da, weil man da ja schließlich schon ein ganzes Leben verbracht hat.

Wo übernachtest Du auf Reisen am liebsten?

Im Hotel. Ganz einfach. Es muss nichts Tolles sein – obwohl ich die Vier-Sterne-Häuser, in denen ich auf einer Pressereise durch Irland übernachten durfte, auch ganz klasse fand. Und – genau das Gegenteil – das Zelt in Alaska/Yukon auch. Ich hab es gerne halbwegs sauber, und ansonsten möchte ich in meinem Zimmer ja nur pennen und vielleicht was frühstücken, die meiste Zeit des Tages bin ich hoffentlich unterwegs.

Dein Reisemotto?

Ich mag keine Motti. Ich mag auch keine Kategorien. Ich bewege mich den ganzen Tag zu Hause in enggesteckten Grenzen, da möchte ich mich im Urlaub nicht auch noch einem Leitspruch oder ähnlichem unterwerfen. Generell finde ich es aber gut, im Urlaub kein Arschloch zu sein, das ständig alles mit zu Hause vergleicht und im Ausland schlechter findet. Ich bin immer neugierig und gucke mir erst mal alles an. Vielleicht ist das ja doch ein gutes Motto: „Sei neugierig und offen“. Okay, okay, ich habe also doch ein Motto.

Was würdest Du auf Reisen absolut nie tun?

Das passt jetzt nicht zum Neugierigsein, ich weiß: Aber ich fahre nur ungern in Länder, in denen ich die Sprache nicht kann. Zumindest nicht alleine. Ich weiß, dass ich deswegen sehr viele wunderbare Orte nie sehen werde. Bayern zum Beispiel. Oder Schwaben. Zum Glück spreche ich ziemlich gut Englisch, was bedeutet, dass es trotz dieser seltsamen Sprachbehinderung  ziemlich viele Länder gibt, in die ich reisen kann. Und es sind auch noch ziemlich viele übrig, in denen ich noch nicht war.

Das mit der Sprache hatte ich hier schon mal genauer erläutert, das muss ich ja nicht noch mal erklären, woll?

Was würdest Du auf Reisen richtig gerne mal ausprobieren?

Puh, schwierig. Ich bin ja ein Schisser, was Bungee Jumping und solches Zeug angeht. Meine Qualitäten liegen mehr darin, mich ohne Ausfallerscheinung quer durch Büfetts zu essen und internationale Schnäpse zu trinken. Bei Känguru-Klöte und Affen-Anus würde auch ich allerdings passen müssen. Aber ich fahre ja auch nicht ins Dschungel-Camp in Urlaub. Im Übrigen halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann mal nach dem zehnten internationalen Schnaps hackenstramm in einem angeranzten Tattoo-Studio lande und mir von einem dicken, bärtigen Mann ein chinesisches Schriftzeichen auf die Wade stechen lasse, das „Firefly Forever“ bedeuten soll, aber in Wirklichkeit „Ente in Erdnusssoße“ heißt. Das ist jetzt nichts, was ich gerne ausprobieren will, aber manche Dinge passieren einfach so, Herrgott.

Wovor ekelst Du Dich auf Reisen?

Vor den gleichen Sachen wie zu Hause. Tiere mit weniger als zwei und mehr als vier Beinen, Campingklos und anderen deutschen Touristen. Und die Asiatin, die mir in Griechenland mal mitten ins Gesicht rülpste, war jetzt auch nicht sooo lecker.

Was sollte Dir auf einer Reise unbedingt mal passieren?

Ich würde gern mal einen Promi treffen. Echt jetzt. Aber nicht einen von diesen gelackten Schauspielern, sondern Paul Auster in Brooklyn oder so. Wir würden einen voll intellektuellen Kaffee zusammentrinken und über Literatur sprechen. (Das heißt, er würde sprechen, und ich würde mit debilem Grinsen an seinen Lippen hängen. Ich mache mir über meine verbleibende Restintelligenz in der Gegenwart von Paul Auster keine Illusionen.)

Dieser Wunsch steht aber vielleicht einfach nur dafür, dass ich möchte, dass mir etwas Außergewöhnliches passiert. Dabei erachte ich aber auch Sachen als außergewöhnlich, die andere normal finden oder gar nicht erst sehen. In London bin ich mal eine belebte Straße langgelaufen, ein nicht unhübscher junger Mann sah mich an, sah weg, stutzte, sah mich noch mal an und lächelte. Einfach so. Ich kontrollierte im nächsten Schaufenster, ob mir nicht noch ein Stück Pizza vom Mittagessen aus der Nase hing, was nicht der Fall war. Ich kam zu dem Schluss, dass der mich wohl wirklich nett fand und mir das zeigen wollte. Das ist 13 Jahre her, und ich erinnere mich immer noch dran.

Oder das hier: Nach dem Abitur machte ich mit zwei Freundinnen eine Tour durch Schottland und irgendwann setzte ich mich ab und ging ein bisschen allein durch den Wald. Ich kam an einen winzigen kleinen Wasserfall, einen ganz ruhigen und zauberhaften Ort. Ich setzte mich ein bisschen hin und träumte vor mich hin, beoachtete das Wasser eine Viertelstunde lang und machte ein paar Fotos. Ich hab den beiden anderen nie davon erzählt, der kleine Wasserfall gehörte nur mir, der Moment war meiner, und ich konnte ganz für mich sein und mich freuen, dass ich diese schöne Reise machen konnte. So was sollte einem auf jeder Reise passieren. Und man sollte das Herz so weit offen haben, dass man solche Momente auch wahrnehmen kann.

Welche Grundsätze wirfst Du bei Reisen über Bord?

Weniger internationale Schnäpse zu trinken. Das geht höchstens eine Woche gut.

Wenn bei einer Kontrolle Dein Koffer geöffnet würde – für welches Stück darin würdest Du Dich echt schämen?

Nix. Echt nicht. Es gibt Songs auf meinem MP3-Player, die mir peinlich sind, aber nichts, was ich im Koffer habe.

Was oder wen vermisst Du auf Reisen am meisten?

Ganz ehrlich – nichts. Ich weiß ja, dass ich das alles in drei oder vier Wochen wieder haben werde. In meinem Sommerurlaub fehlte mir das Internet zum Beispiel nicht eine Minute lang. Wobei ich zugeben muss, dass es schön war, im Visitor Center in Fairbanks meine Geburtstagsmails nachzulesen. Es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn das noch eine weitere Woche hätte warten müssen. Nach einer Weile denke ich aber häufiger mal an deutsches Brot – ein furchtbares Klischee, aber so ist es. Und natürlich der BVB.

Wenn Du nur einen Tipp an Reisende vergeben könntest, wie würde er lauten?

„Mach, was Du willst.“ So einfach und für viele doch so schwer. Ich fahre gerne weit weg, aber wer statt am Yukon entlang lieber im bayerischen Wald wandern will und glücklich damit ist, soll das tun. Ich lerne gerne Land und Leute kennen, aber wer eine Woche nur am Strand liegen will und damit glücklich ist, soll das tun. Ich hatte in Dawson City einen großartigen Abend mit einem kanadischen Trucker an der Theke einer Kneipe. Wer lieber all inclusive an der Hotelbar abhängt und damit glücklich ist, soll das tun.

Was gemerkt? Das wichtige Wort in allen genannten Beispielen ist „glücklich“. Und da nun mal nicht alle Menschen auf dieselbe Art Glück und Zufriedenheit finden, muss jeder für sich selbst sehen, wie er glücklich wird. Es gibt kein richtiges und kein falsches Reisen. Einfach immer der Nase nach. Am zweiten Stern rechts und weiter bis zum Morgen.

Heiß, heißer, Fairbanks

Zeit, den Denali National Park wieder zu verlassen. Nur noch sechs Nächte im Zelt. Beides ist irgendwie schade, Letzteres aber nicht ganz so. Ich wurde heute früh gezwungen, mir was Neues zu essen zu kaufen, denn mein Brot wurde von einem Vogel gefressen. Gut, es war blöd, das Brot offen auf dem Rucksack liegen zu lassen, während ich noch mal eben die Brotbüchse ausspüle, aber ERDNUSSBUTTER MIT KÄSE?! ERNSTHAFT JETZT?! Was sind denn das für Vögel hier in Alaska? Ich hoffe, Du kriegst Scheißerei davon, Du Mundräuber!

Weiter ging es mit absoluter Kackmusik im Van, mit der uns Mr. Guide belästigte, bis wir sagten, dass es nun genug sei. Ich glaube, den Ausschlag gab meine Aussage, dass mich das atonale Gejaule zum Töten animiere. Mr. Guide wiederum war genervt, dass wir genervt waren, aber keiner von uns Musik zur Unterhaltung beisteuerte. Mal abgesehen davon, dass ich musikalisch niemanden ernst nehmen kann, der einen Genesis-Song mit Phil Collins mit einem Genesis-Song mit Peter Gabriel verwechselt, bin ich nicht im Besitz eines iPods. Und mein MP3-Player ist nicht mit dem Auto kompatibel, was also soll ich beisteuern? Depp.

Auf dem Weg nach Fairbanks stoppten wir kurz in Nenana, einem putzigen kleinen Ort, der vor allem für sein „Ice Classic“ bekannt ist. Wenn ich das richtig verstanden hab, ist das eine Art Lotterie, bei der derjenige die Knete abräumt, der den genauen Zeitpunkt errät, zu dem das Eis des Tanana Flusses nach dem Winter bricht. Sonst gab es hier nicht viel zu sehen, aber im Shop des Eisenbahn-Museums habe ich ein Buch erbeutet, nach dem ich schon lange gesucht habe. Der Soundtrack zu „Into the Wild“ begleitet mich ja schon auf der gesamten Reise, und nun würde ich gerne die Geschichte dazu lesen. Wer hätte gedacht, dass ich das Werk ausgerechnet hier, am Arsch der Welt, kriege?

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Die Fahrt nach Fairbanks war nicht lang, wir waren bereits am Mittag da. Es war wie schon in den vergangenen Tagen bereits früh am Tag bullenheiß, und so mussten die weltbeste Zeltnachbarin und ich bereits nach dem Zeltaufbau ein Bier trinken. Unter den rollenden Augen von Mr. Guide, der für solche lebenslustigen Sauereien so gar keinen Kopp hat. Und je öfter er doof guckt, desto mehr Spaß macht es uns, ihn zu ärgern.

Die Fahrt zum North Pole mussten wir ebenfalls erzwingen – im Nachhinein hätten wir es uns tatsächlich schenken können, aber das entscheide ich gerne selbst (das Thema kommt gleich noch mal). Immerhin gab es ein paar Kumpels von Sir Moosebert zu sehen. Und noch mehr abgefahrenes Zeugs:

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Im Übrigen gehen mir außer der weltbesten Zeltnachbarin und dem einen der holländischen Herren alle auf den Keks. Die Dame aus Köln bestätigt das geflügelte Wort, dass der Kölner nicht nur alles weiß, sondern auch alles besser weiß – vor allem dann, wenn er gar nichts weiß. Dabei kommen Dialoge wie folgender raus:
Ich: „Ich würde mir Fairbanks aber schon gerne angucken.“
Die: „Aber da gibt es nicht viel zu sehen, du.“
Ich: „Das würde ich gerne selbst entscheiden.“
Die: „Jaja, wie auch immer. Ich hab das auch nur gehört, ich war da nie.“

Am Ende war Fairbanks wirklich nicht toll, vor allem war es tot. Geschäfte komplett dicht oder geschlossen, außer der betrunkenen Dorfjugend (nicht im Bild) niemand auf der Straße. Mein Plan, endlich Briefmarken zu kaufen, scheiterte erneut.

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Aber an manchen Stellen bekam man zumindest einen Eindruck davon, wie es vielleicht an einem etwas belebteren Tag aussehen könnte. Also vielleicht.

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Ranger Bear

Schön war es im Visitor Center – dort war es angenehm klimatisiert, und es gab freien Internet-Zugang, den ich nutzte, um meine Geburtstagsmails zu lesen. Was von der Dame aus Köln gleich wieder mit diesem „Ach, die arme Internet-Süchtige“-Blick bedacht wurde. Von mir aus. Legt euch doch alle gehackt und denkt, was ihr wollt.

Die wiederkehrende Frage nach einer Dusche findet Mr. Guide wie immer amüsant, und ich würde ihn gerne schlagen dafür. Sprich, ich wasche mich wieder auf dem Klo im Eimer. Yeah. Die Camp-Hygiene lässt immer mehr zu wünschen übrig, auch wer nachweislich Scheißerei hat, packt schon wieder mit ungewaschenen Fingern ans Essen und es jeder scheint hinter jedermanns Rücken zu reden. Ich natürlich nicht. Ich rede nur über die Hälfte der Gruppe hinter deren Rücken.

Am Abend eskalierte die Lage tatsächlich, als der eine Holländer, der kein Hühnchen isst, Tofu-Würstchen essen sollte, die zuvor gefühlte 20 Tage in den angeranzten Kühlboxenn rumgeschwommen waren. Er hatte recht, aber ich hatte einfach keinen Bock, mich hier noch mehr aufzureiben. Ich bin einfach nur platt gerade.

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Song of the Day:

Schlittenfahrt im Juli

Hurra, hurra, die Scheißerei ist da! Das musste ja so kommen. Wenn in der Kühlkiste die Butter in Tauwasser neben der Salami schwimmt, kann das ja nicht gut ausgehen. Vier Leute unserer nicht immer entzückenden kleinen Reisegruppe haben Durchfall, und ich danke meinen Großeltern väterlicherseits für die Vererbung eines Pferdemagens, den so schnell nichts aus der Fassung bringt. Nachteil ist allerdings, dass ich mit den vier anderen, die es nicht haben, nun für die gesamte Essensvorbereitung zuständig bin. Aber es soll mir recht sein. Alles für die Gruppe. (Ja, das war ironisch. Nur, bevor sich wieder einer wundert.)

Wir verbrachten heute also noch einen Tag im Denali National Park. Die beste Zeltmitbewohnerin von allen unternahm heute eine Radtour, ich hatte mich mit einigen anderen für die Schlittenhunde-Vorführung entschieden. Nach dem Tag gestern hätte mich noch mehr Bewegung vermutlich komplett ausgeknockt.

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Von der Vorführung weiß ich nicht mehr viel. Ich verlor nämlich gleich am Eingang Herz und Verstand.

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Huskys5Erwähnte ich, dass es auch heute wieder unglaublich heiß war?

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Sehr sympathisch für jemanden wie mich, der mit seinen Elchen spricht, ist hier übrigens, dass die Hunde wie Kollegen behandelt werden. Sie sind genauso Ranger wie die menschlichen Wildhüter. Sollte ich den Elchen vielleicht auch mal erzählen. Tiere mit Jobs! Nützliche Tiere! Die liegen nicht den ganzen Tag auf der Couch und scheißen Wollmäuse in die Ecken.

Die eigentliche Schlittenvorführung war eher kurz, aber lustig. Sobald die Ranger (die auf zwei Beinen in diesem Fall) mit den Geschirren raschelte, flippte die Hundemeute komplett aus. Ich schwöre, sie bellten und jaulten alle so was wie „Choose me, nimm mich!“ So einen Arbeitseifer wünsche ich mir in meinem Büro auch manchmal. Vor allem bei mir selbst.

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Anschließend saßen Teile unserer Gruppe bei Starbucks zusammen und plauderten nett (nicht ironisch gemeint diesmal). Eigentlich hatten wir mit einem der Ranger auf einen geführten Spaziergang gehen wollen, konnten uns aber alle nicht recht aufraffen. Immerhin schafften wir es am Nachmittag zum Vortrag „Wolves and Sled Dogs – Kissing Cousins“, was sehr interessant war. Nicht so interessant, dass ich noch viel davon wiedergeben könnte, aber echt lehrreich. Ähem.

So ging dieser Tag mehr als geruhsam zu Ende. Und um mit einem besonders romantischen Bild zu enden: Als ich mich in der Nacht zum Pieseln in die Büsche schlug, leuchtete der Mond hell über dem See neben unserem Zelt.

Song of the Day:

Meeting Ranger Bob

Die Nacht war wieder früh vorbei, aber wenn um 6 Uhr der Bus zum Wonder Lake geht, wacht man schon vor dem Wecker auf und kann es gar nicht erwarten, endlich loszukommen.

Im Denali National Park gibt es ein schönes System: Man kauft das Busticket für eine bestimmte Strecke, kann aber unterwegs jederzeit und natürlich auch an den regulären Haltestellen aussteigen und einfach ein Stück zu Fuß laufen. Wenn man keinen Bock mehr hat, winkt man einfach dem nächsten vorbeikommenden Bus zu und steigt wieder ein. Das machte ich heute mit der besten Zeltmitbewohnerin aller Zeiten und dem besten Holländer von allen. Wir ließen uns ein Stück von Beth, der Busfahrerin („My name is Beth, not ‚hey driver‘ or ‚you there‘!“) mitnehmen, doch da mit jedem Stopp mehr Idioten einstiegen, hüpften wir am Sable Pass raus und gingen ein ganzes Stück zu Fuß. Es waren wohl mehrere Meilen, aber es kam mir nicht ansatzweise so weit vor. Kein Wunder, es gab schließlich an jeder Ecke was zu gucken.

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Wenn ich mir jetzt diese Bilder noch mal ansehe, kann ich gar nicht glauben, dass ich so was Wunderschönes wirklich in echt gesehen hab.

Wir hüpften wieder in den Bus und ließen uns über holprige und an wahnwitzig steilen Abhängen entlang zum Eielson Visitors‘ Center fahren, wo wir tatsächlich einen Bären sahen. Erst von weit weg, dann von etwas näher und schließlich so nah, dass Ranger Bob [sic] kam, uns höflich, aber bestimmt wieder den Hang heraufscheuchte, um anschließend den kleinen Wanderweg zu sperren.

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Zeit für künstlerisch hochwertige Fotos.

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Wir hatten dann Schwierigkeiten, den nächsten Bus zum Wonder Lake zu erwischen, denn der war voll. Meine beiden Begleiter nutzten die Zeit für eine kleine Wanderung, ich ging ein Stück mit, dann aber wieder zurück, weil  mir das Tempo schlicht zu schnell war. Stattdessen lauschte ich Ranger Bobs Ausführungen zum Verhalten in der Wildnis. Und lernte: Wenn man einem Bären gegenübersteht, niemals laufen. Nie, nie, niemals laufen. Was läuft, ist Beute für den Bären, dann kommt er hinterher. (Okay, das wusste ich schon.) Stattdessen stehenbleiben, sich möglichst groß machen und mit Engelszungen reden. Im wahrsten Sinne des Wortes, darauf legte Ranger Bob größten Wert. Man soll nämlich immer nett zu Bären sein und Sachen sagen wie „You’re a good bear!“ oder „Who’s a good boy?“ Man darf einen Bären niemals beleidigen, das gehört sich nämlich nicht.

Doch Ranger Bobs Lektionen waren damit noch nicht zu Ende. Ich spitzte die Ohren, denn das nächste Thema lautete „Elche“. Ich lernte: Wenn man einen gewissen Vorsprung hat, darf und soll man vor einem Elch durchaus weglaufen. Das macht man am besten im Zickzack, versteckt sich hinter einem Baum oder einem Busch und wartet ein Weilchen. Denn ein Elch ist laut Ranger Bob – Achtung, es folgt das wunderbarste Zitat des ganzen Urlaubs – ein Elch also ist „not the sharpest crayon in the box“, also „nicht der spitzeste Bleistift im Etui“. Ich hoffe, Sir Moosebert findet niemals heraus, dass ich laut lachen musste, als ich das hörte. Und weil ein Elch eben nicht die hellste Leuchte im Lampenladen ist, hat der nach spätestens 100 Metern rennen vergessen, warum er rennt. Ab da ist man auf der sicheren Seite. Sagt Ranger Bob. Und warum sollte der lügen? Er war ja schließlich um unser Wohl besorgt und warnte Touristen auch eindringlich davor, die kleinen Erdhörnchen zu füttern, weil einige von denen Menschenfresser seien. „Na ja, dieses hier flucht nur fürchterlich“, antwortete einer der Touristen schlagfertig.

Irgendwann kam dann doch noch ein Bus zum Wonder Lake. Am Steuer saß diesmal Dale, ein lustiger Vogel, der auch selber nach Tieren guckte und einen guten Blick dafür hatte. Wir verstanden uns gleich gut, als er fragte: „Ach du je, wollt ihr wirklich mit mir fahren?“ und ich antwortete: „Nee, aber der andere Bus war voll.“ Wahrscheinlich hat er westfälische Vorfahren, denn er fand das völlig normal und angemessen.

Als wir am Denali (oder Mount McKinley) ankamen, hatten wir eine fantastische Sicht auf den Berg. Wir warteten, bis alle ihre Bilder gemacht und lärmend wieder abgezogen waren, dann saßen wir einfach nur da und guckten, während wir darauf warteten, dass der Bus uns mit zurück nahm. Auf diesen grandiosen Berg, der so groß ist, dass er sein eigenes Wettersystem hat. Den man nur an wenigen Tagen im Monat ohne Wolken sehen kann. Der jede Minute anders aussieht und immer schön und beeindruckend ist.

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Die Rückfahrt machte uns alle mürbe, auch, wenn wir noch mal viele Tiere sahen:

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Ich ditschte mit dem Kopf immer wieder an die Scheibe, weil ich so müde war, und auch die beste Zeltmitbewohnerin aller Zeiten schaukelte gefährlich hin und her, während Dale heizte wie ein Henker und sich anschließend für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedankte.

Ich fiel abends förmlich ins Bett/in den Schlafsack und freute mich nur auf die warme Dusche am nächsten Morgen in einem der formidablen kleinen Einzelduschkabinen-Häuschen.

Und ein schönes Schlusswort:

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Song of the Day:

Chin’an, Gu Ninyu

Der Tag heute ist schnell erzählt. Fahren, fahren, fahren, insgesamt rund 400 km, würde ich schätzen. Kurzer Stopp am St. Nicholas Russian Orthodox Church and Cemetery, ein spannender und doch ganz ruhiger Ort.

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Fahren, fahren, fahren, kurzer Stopp an einem Aussichtspunkt auf den Moose’s Tooth Gipfel.

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Fahren, fahren, fahren, von Mr. Guide mit Gelaber am Schlafen gehindert werden und einen Luxus-Campingplatz im Denali National Park anfahren. Zelt aufbauen, essen, ein wenig in den Teich neben dem Zelt starren und Fische erschrecken:

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Gute Nacht.

Song of the Day:

http://www.clipfish.de/musikvideos/video/3855553/maximo-park-the-undercurrents/