Fünf Bücher

NaLos Mehrblick hat mich beworfen. Mit gleich fünf Büchern. Also eigentlich nur mit einem Stöckchen. In dem es aber um Bücher geht. Das ist mir gleichermaßen Vergnügen wie Ehre.

Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: „Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.”

Ich weiß nicht, ob ich das richtig mache, wenn ich Bücher nehme, die zwar keine Fortsetzung von irgendwas sind, aber teilweise von Autoren geschrieben wurde, die ich seit Jahren sehr schätze. Aber ich mach einfach mal:

Tina Fey: Bossypants

Ich weiß gar nicht so viel über das Buch, aber ich mag Tina Fey, Liz Lemon und den Typ Frau, den beide verkörpern, den „Femnerd“, wie ich gelernt hab. Der Spiegel schrieb, Bossypants sei „ganz selbstverständlich und ganz unverkrampft ein politisches und ein feministisches Buch“ – das klingt nach was, das ich unbedingt lesen will und muss. Ich habe das Gefühl, wir brauchen mehr solcher Bücher und solcher Frauen sowieso. Und außerdem soll das Buch saulustig sein. Das ist nie verkehrt.

Siri Hustvedt: The Blazing World

Eine ganz wunderbare, kluge Autorin, von der ich bereits mehrere Bücher gelesen hab. Sie schreibt schlau, feministisch, geheimnisvoll und witzig. Ich glaube, Hustvedt ist eine der klügsten Schriftstellerinnen, die es gibt. Sie schreibt aus männlicher Perspektive, aus weiblicher – egal. The Blazing World ist ihr neuestes Werk, ich habe aber noch The Enchantment of Lily Dahl ungelesen vor dem Bett liegen.

Irgendwas/alles von Alice Munro

Weil ich auch am liebsten Kurzgeschichten schreibe, mir aber alle immer sagen, wenn ich noch keinen richtigen Roman geschrieben hätte, sei ich keine richtige Schriftstellerin. Dann verweise ich auf Alice Munro, die den Literatur-Nobelpreis bekam und sagte, die Kurzgeschichte sei das, was sie am liebsten und besten schreibe. Ich weiß nicht, wie Munro so lange an mir vorbeigehen konnte.

Mehr von Colum MacCann

Ich habe von diesem wunderbaren irischen Erzähler bereits Die große Welt gelesen, die ich in einer Grabbelkiste gefunden hatte. Ich muss gestehen, dass ich mich ein wenig vertan hatte, weil ich Carson McCullers im Kopf hatte. Die hatte mir mal jemand empfohlen, und ich will sie auch schon lange lesen. So was passiert mir normalerweise nicht, dass ich die Namen von Schriftstellern durcheinanderbringe. Aber es sollte in diesem Fall wohl so sein, denn Die große Welt ist so ein wunderschönes Buch, dass ich zwischendurch flennen musste. Im Grunde ist es eine Sammlung von Geschichten, die alle miteinander verwoben sind und so den gesamten Roman bilden. Die Komposition ist so klug ausgedacht und mit so wunderschönen, sorgsam gewählten Worten erzählt, dass ich mehr von diesem Autor lesen muss. Dann vielleicht auch im englischen Original.

Paul Auster und J.M. Coetzee: Here and now

Es war klar, dass ich, wenn es ums Lesen geht, nicht ohne eine Erwähnung Paul Austers auskomme. Ich habe es versucht, aber es geht nicht anders. Ich liebe seine Bücher seit der Uni, seine Art, Geschichten zu konstruieren, seine Sprache und die traumartigen Elemente, die einem am Ende gelegentlich ratlos darüber zurücklassen, was man gerade gelesen hat – eine Detektivgeschichte, ein Märchen, eine fantastische Erzählung? Ich würde ihn gerne noch mal bei einer Lesung treffen, um mir erneut was signieren zu lassen. Bei dem Buch, das ich gerne lesen würde, handelt es sich um einen Briefwechsel zwischen Auster und Coetzee – von Letzterem habe ich bisher noch nichts gelesen. Ich verspreche mir Eindrücke vom Privatmann Auster, was aber eigentlich Unsinn ist. Ein Schriftsteller bleibt ein Schriftsteller, auch wenn er einem Freund Briefe schreibt. Vielleicht sollte ich sagen, ich freue mich auf den privaten Erzähler. Aber so oder so, ich freue mich sehr auf das Buch. Praktischerweise liegt es schon vor meinem Bett.

Und jetzt soll ich auch noch acht weitere Blogger taggen. Dann nehme ich mal Mademoiselle Scholli, Frau Neverevertown, Sybbel vom Dreimädelhaus, Madame Books und ähm … tja, da hört es auf. Vielleicht noch Frau Torszenen, wobei die ja meist Filme im Programm hat. Es kann sich aber auch jeder bedienen, der möchte.

Über Stock und Stein – ein Reisestöckchen

Gefunden bei der bezaubernden Frau Neverevertown, die sich Gedanken machte, warum sie mir das Stöckchen nicht auch zugeworfen hat. (Wahrscheinlich, weil ich das davor immer noch nicht gefangen hab. *hust*) Aber ich nehm mir das einfach mal, ha!

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Welcher ist Dein liebster Tagtraum auf Reisen?

Dass ich da, wo ich gerade bin, lebe – für immer. Ich denke mir ein ganz neues Leben aus, sehe mir die Einheimischen an, stelle mir vor, dass das meine Nachbarn sind, dort, in dem anderen Leben. Ich stelle mir vor, wie ich mit den klapprigen alten Bussen auf Malta jeden Morgen zur Arbeit fahre, male mir aus, wie ich in Dawson City im langen, dunklen Winter Baseball auf dem zugefrorenen Fluss spiele oder Schmuck und Selbstgestricktes herstelle, das ich im Sommer verkaufen kann. Ich habe in diesen Tagträumen eine Hütte in den kanadischen Rocky Mountains, zu der sich höchstens mal ein Elch oder ein Bär verirrt, versuche, mir vorzustellen, was die Einsamkeit, die ich mir manchmal so dringend erhoffe, auf Dauer mit mir machen würde. Ich besitze ein Haus in Key West, sitze abends auf der Veranda und trinke Hemingway Hammers. Ich wohne in der Gas Town von Vancouver mit Freunden zusammen und arbeite irgendwo als Journalistin in einem der glänzenden Hochhäuser. Ich wohne in Griechenland am Strand und gehe schwimmen, wann immer ich will, weil das Meer so nah ist. Ich frage mich, wie mein Leben wohl wäre, wenn ich an einem der Orte aufgewachsen wäre, die ich so besuche.

Diese Art Tagträumerei hat den Vorteil, dass man das Leben, das man hat, ganz leicht vergessen kann – die ständig klingelnden Telefone und die an einem herumzerrenden Menschen verschwinden im Nebel, und aus diesem Nebel kommt ein ganz neues Leben, in dem alles anders ist und man auch selbst anders ist. Vielleicht freundlicher, geduldiger, netter, von sonnigerem, immer urlaubigem Gemüt. Es ist spannend, sich das vorzustellen. Und diese Art von Tagträumen hat den Vorteil, dass man trotzdem mit offenen Augen durch die Ferien geht, weil man ja die Umgebung genau wahrnehmen muss. Man nimmt sich ja auf Reisen immer mit, aber so behält man viel von dem, was man unterwegs trifft, in Kopf und Herz und nimmt das alles mit nach Hause. Die Hütte am Yukon, in den Rockies oder am Strand. Und zu Hause macht man die Augen zu und ist gleich wieder da, weil man da ja schließlich schon ein ganzes Leben verbracht hat.

Wo übernachtest Du auf Reisen am liebsten?

Im Hotel. Ganz einfach. Es muss nichts Tolles sein – obwohl ich die Vier-Sterne-Häuser, in denen ich auf einer Pressereise durch Irland übernachten durfte, auch ganz klasse fand. Und – genau das Gegenteil – das Zelt in Alaska/Yukon auch. Ich hab es gerne halbwegs sauber, und ansonsten möchte ich in meinem Zimmer ja nur pennen und vielleicht was frühstücken, die meiste Zeit des Tages bin ich hoffentlich unterwegs.

Dein Reisemotto?

Ich mag keine Motti. Ich mag auch keine Kategorien. Ich bewege mich den ganzen Tag zu Hause in enggesteckten Grenzen, da möchte ich mich im Urlaub nicht auch noch einem Leitspruch oder ähnlichem unterwerfen. Generell finde ich es aber gut, im Urlaub kein Arschloch zu sein, das ständig alles mit zu Hause vergleicht und im Ausland schlechter findet. Ich bin immer neugierig und gucke mir erst mal alles an. Vielleicht ist das ja doch ein gutes Motto: „Sei neugierig und offen“. Okay, okay, ich habe also doch ein Motto.

Was würdest Du auf Reisen absolut nie tun?

Das passt jetzt nicht zum Neugierigsein, ich weiß: Aber ich fahre nur ungern in Länder, in denen ich die Sprache nicht kann. Zumindest nicht alleine. Ich weiß, dass ich deswegen sehr viele wunderbare Orte nie sehen werde. Bayern zum Beispiel. Oder Schwaben. Zum Glück spreche ich ziemlich gut Englisch, was bedeutet, dass es trotz dieser seltsamen Sprachbehinderung  ziemlich viele Länder gibt, in die ich reisen kann. Und es sind auch noch ziemlich viele übrig, in denen ich noch nicht war.

Das mit der Sprache hatte ich hier schon mal genauer erläutert, das muss ich ja nicht noch mal erklären, woll?

Was würdest Du auf Reisen richtig gerne mal ausprobieren?

Puh, schwierig. Ich bin ja ein Schisser, was Bungee Jumping und solches Zeug angeht. Meine Qualitäten liegen mehr darin, mich ohne Ausfallerscheinung quer durch Büfetts zu essen und internationale Schnäpse zu trinken. Bei Känguru-Klöte und Affen-Anus würde auch ich allerdings passen müssen. Aber ich fahre ja auch nicht ins Dschungel-Camp in Urlaub. Im Übrigen halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann mal nach dem zehnten internationalen Schnaps hackenstramm in einem angeranzten Tattoo-Studio lande und mir von einem dicken, bärtigen Mann ein chinesisches Schriftzeichen auf die Wade stechen lasse, das „Firefly Forever“ bedeuten soll, aber in Wirklichkeit „Ente in Erdnusssoße“ heißt. Das ist jetzt nichts, was ich gerne ausprobieren will, aber manche Dinge passieren einfach so, Herrgott.

Wovor ekelst Du Dich auf Reisen?

Vor den gleichen Sachen wie zu Hause. Tiere mit weniger als zwei und mehr als vier Beinen, Campingklos und anderen deutschen Touristen. Und die Asiatin, die mir in Griechenland mal mitten ins Gesicht rülpste, war jetzt auch nicht sooo lecker.

Was sollte Dir auf einer Reise unbedingt mal passieren?

Ich würde gern mal einen Promi treffen. Echt jetzt. Aber nicht einen von diesen gelackten Schauspielern, sondern Paul Auster in Brooklyn oder so. Wir würden einen voll intellektuellen Kaffee zusammentrinken und über Literatur sprechen. (Das heißt, er würde sprechen, und ich würde mit debilem Grinsen an seinen Lippen hängen. Ich mache mir über meine verbleibende Restintelligenz in der Gegenwart von Paul Auster keine Illusionen.)

Dieser Wunsch steht aber vielleicht einfach nur dafür, dass ich möchte, dass mir etwas Außergewöhnliches passiert. Dabei erachte ich aber auch Sachen als außergewöhnlich, die andere normal finden oder gar nicht erst sehen. In London bin ich mal eine belebte Straße langgelaufen, ein nicht unhübscher junger Mann sah mich an, sah weg, stutzte, sah mich noch mal an und lächelte. Einfach so. Ich kontrollierte im nächsten Schaufenster, ob mir nicht noch ein Stück Pizza vom Mittagessen aus der Nase hing, was nicht der Fall war. Ich kam zu dem Schluss, dass der mich wohl wirklich nett fand und mir das zeigen wollte. Das ist 13 Jahre her, und ich erinnere mich immer noch dran.

Oder das hier: Nach dem Abitur machte ich mit zwei Freundinnen eine Tour durch Schottland und irgendwann setzte ich mich ab und ging ein bisschen allein durch den Wald. Ich kam an einen winzigen kleinen Wasserfall, einen ganz ruhigen und zauberhaften Ort. Ich setzte mich ein bisschen hin und träumte vor mich hin, beoachtete das Wasser eine Viertelstunde lang und machte ein paar Fotos. Ich hab den beiden anderen nie davon erzählt, der kleine Wasserfall gehörte nur mir, der Moment war meiner, und ich konnte ganz für mich sein und mich freuen, dass ich diese schöne Reise machen konnte. So was sollte einem auf jeder Reise passieren. Und man sollte das Herz so weit offen haben, dass man solche Momente auch wahrnehmen kann.

Welche Grundsätze wirfst Du bei Reisen über Bord?

Weniger internationale Schnäpse zu trinken. Das geht höchstens eine Woche gut.

Wenn bei einer Kontrolle Dein Koffer geöffnet würde – für welches Stück darin würdest Du Dich echt schämen?

Nix. Echt nicht. Es gibt Songs auf meinem MP3-Player, die mir peinlich sind, aber nichts, was ich im Koffer habe.

Was oder wen vermisst Du auf Reisen am meisten?

Ganz ehrlich – nichts. Ich weiß ja, dass ich das alles in drei oder vier Wochen wieder haben werde. In meinem Sommerurlaub fehlte mir das Internet zum Beispiel nicht eine Minute lang. Wobei ich zugeben muss, dass es schön war, im Visitor Center in Fairbanks meine Geburtstagsmails nachzulesen. Es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn das noch eine weitere Woche hätte warten müssen. Nach einer Weile denke ich aber häufiger mal an deutsches Brot – ein furchtbares Klischee, aber so ist es. Und natürlich der BVB.

Wenn Du nur einen Tipp an Reisende vergeben könntest, wie würde er lauten?

„Mach, was Du willst.“ So einfach und für viele doch so schwer. Ich fahre gerne weit weg, aber wer statt am Yukon entlang lieber im bayerischen Wald wandern will und glücklich damit ist, soll das tun. Ich lerne gerne Land und Leute kennen, aber wer eine Woche nur am Strand liegen will und damit glücklich ist, soll das tun. Ich hatte in Dawson City einen großartigen Abend mit einem kanadischen Trucker an der Theke einer Kneipe. Wer lieber all inclusive an der Hotelbar abhängt und damit glücklich ist, soll das tun.

Was gemerkt? Das wichtige Wort in allen genannten Beispielen ist „glücklich“. Und da nun mal nicht alle Menschen auf dieselbe Art Glück und Zufriedenheit finden, muss jeder für sich selbst sehen, wie er glücklich wird. Es gibt kein richtiges und kein falsches Reisen. Einfach immer der Nase nach. Am zweiten Stern rechts und weiter bis zum Morgen.

100 Bücher

Bei Herrn Schonzeit ein hübsches Stöckchen gefunden, dem ich nicht widerstehen konnte. Angeblich die 100 Lieblingsbücher der Deutschen (das erklärt auch die krude Mischung, in der ein gewisser Herr Shakespeare fehlt). Die, die ich gelesen hab, sind gefettet.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke (hab ich aber noch auf dem Zettel)
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (und nicht nur den ersten Teil, neehee, ich hab mich auch durch den zweiten gequält und mich gefragt, was der olle Goethe da wohl vorher geraucht hatte.)
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving (ich bin erst auf Seite 3, zählt das trotzdem schon?)
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

34 Prozent sind ja jetzt nicht ganz schlecht. Zumal ich weitaus mehr als nur diese 34 Bücher gelesen hab. Zum Glück. Trotzdem ne nette Idee

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel (also durchgelesen ganz bestimmt nicht. Das übliche religiöse Standardprogramm wurde absolviert)

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Bundesliga-Stöckchen, XX.

The incredible Bundesliga-Stöckchen-Werfer hat wieder zugeschlagen. Und dieses Jahr hab ich sogar Bock, die Fragen zu beantworten.

01.) Dein Verein heißt:
Ballspielverein Borussia Dortmund 1909 e.V. Auch bekannt als „DIE NUMMER EINS! DIE NUMMER EINS! DIE NUMMER EINS IM POTT SIND WIR!“

02.) Wie lautet das offizielle Saisonziel, sofern es bekannt ist?
Nicht komplett abkacken. Mag aber sein, dass sowohl Übungsleiter Klopp als auch Watzke und Rauball das ein wenig feiner formuliert haben.

03.) Wie lautet DEIN Saisonziel für deinen Verein oder deine Vereine? (Deine Vereine … Das ist Polygamie und verboten!)
Meister. Was denn sonst. Diese Saison sind wir sowas von dran. (Und ja, ich bin leicht angeschickert, während ich dies hier schreibe.)

04.) Welchen Spieler hätte deine Mannschaft in der Pause lieber nicht abgegeben?
Ich finde es schade, dass Frei gegangen ist. Aber besser der als der Trainer. Solange der bleibt, ist mir die Mannschaft wurscht. (Leicht überspitzt formuliert. Vielleicht.)

05.) Welchen Spieler hätte deine Mannschaft besser verkaufen sollen?
Keinen. Mittlerweile mag ich sogar die kleine ägyptische Mimose so halbwegs leiden. 20 Tore würden aber sehr dabei helfen, unser Verhältnis weiter zu verbessern.

06.) Wen hätte deine Mannschaft diese Saison lieber NICHT gekauft?
Benny Lauth. Ach nee, das war ja nur ein Albtraum.

07.) Wer von den neuen Spielern wird deiner Mannschaft am besten helfen?
Herrn Barrios‘ Leistungen machen sich auf dem Papier schon mal ganz gut. Wenn der hier auch so spielt, kommen goldene Zeiten auf uns zu.

08.) Wie wirst du in dieser Saison deine Mannschaft unterstützen?
Kerzen anzünden und vor dem Hausaltur niederknien.  Die geilen Spiele kann ich ja nicht live sehen … Ansonsten wurde wie immer brav die Dauerkarte verlängert. Gedöns wird auch noch gekauft.

09.) Wie findest du das neue Trikot deiner Mannschaft?
Ich interessier mich nicht so für Mode.

10.) Welcher Stürmer wird die Torjägerkanone holen?
Theoretisch Barrios. In echt dann vermutlich Grafite.

11.) Welcher Trainer wird als erstes gefeuert?
Magath. SPÄSSCHEN!

12.) Welche Mannschaft wird das erste Tor der Saison schießen?
Irgendwer, den keiner auf der Rechnung hat. Freiburg.

13.) Welche Mannschaften SOLLTEN absteigen?
Am liebsten würde ich Bielefeld schreiben, aber das hat sich ja schon erledigt. Bayern brauch ich auch nicht unbedingt in der 1. Liga.

14.) Welche Mannschaft wird Meister?
S. Frage 03.

15.) Wenn du nicht im Stadion bist, wo wirst du die Spiele sehen?
In irgendeiner Kiez-Kaschemme. Ansonsten ist es inzwischen ein schönes Ritual geworden, mir Samstachnammittach vorm BVB-Netradio einen zu ballern und früh ins Bett zu gehen.

16.) Wie sehr vermisst du die Bundesliga auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1 so ziemlich keine Träne nach der Bundesliga verdrückt wird und 10 quasi bedeutet, dass du ernste Entzugserscheinungen hast?
20.

17.) Wird es eine spannende Saison für deine Mannschaft?
Nein. Es wird ein Start-Ziel-Sieg. (Ich bin jetzt noch angeschickerter als bei Frage 03)

Soundtrack für’s Leben

Ach, herrlich – wenn einem sonst nichts zu schreiben einfällt, liegt garantiert irgendwo ein Stöckchen rum. Dieses hier kostete eine wenig Arbeit, bescherte mir zwischendrin aber beim Ausarbeiten immer mal wieder ein irres Kichern. Was kann man mehr wollen.

Männlich oder Weiblich? Hoochie Woman (Tori Amos)

Beschreibe Dich: I’m not dead (Pink)

Wie denken andere über Dich? Everybody’s Fool (Evanescence)

Wie denkst Du selbst über Dich? Paranoid (Black Sabbath) und Brain Damage (Pink Floyd)

Beschreibe, wo du gerne wärst: Take me out to the Ballgame (Trevor Hurst)

Beschreibe, wer du gerne wärst: Ich mach‘, was ich will (Sleepy’s World)

Beschreibe Deinen Lebensstil: Bad Day (R.E.M.)

Dein Lieblingshobby: Bring den Vorschlaghammer mit (Element of Crime)

Deine Stadt: Can’t help falling in Love (Elvis)

Wo siehst Du Dich selbst in zehn Jahren? Not sorry (The Cranberries), Mercedes Benz (Janis Joplin) oder Field of Diamonds (Johnny Cash) und vor allem Beyond my wildest Dreams (Mark Knopfler, Emmylou Harris)

Eigenschaft, die du an Menschen schätzt: Enjoy the Silence (Depeche Mode)

Eigenschaft, die dich nervt: Fickle (The Jakpot)

Lebensmotto: Take me to the Riot (Stars) oder Drunken Sailor (Captain Tractor)

Ziel/Wunsch für 2009: Hurra, wir fliegen (Captain Future Soundtrack) und Holiday (Green Day)

Und zuletzt ein paar Worte der Weisheit: Everybody’s looking for somebody’s arms to fall into. That’s what it is. (Mark Knopfer, What it is)

5:5

Es wird Herbst, die Stöckchen fliegen wieder so tief…

Dieses hier kommt aus Kiel und mir gerade recht:

Fünf schmerzliche Erkenntnisse:

  1. Mein lieber Besuch der vergangenen drei Tage ist weg, und ich muss nun wieder alleine abspülen.
  2. Ich habe heute schon wieder nicht trainiert.
  3. Irgendwer hat das halbe Marzipanbrot aufgegessen.
  4. Das Johanniskraut knallt nicht so rein, wie ich es mir erhofft hatte.
  5. Alles ist ein beschissenes Kasperletheater.

Fünf wundervolle Erkenntnisse:

  1. Vielleicht sind meine literarischen Ergüsse doch nicht komplette Scheiße.
  2. Bald kommt Post. Wurde mir zumindest per Mail angekündigt. ;-)
  3. Auch ich kann mich wie ein Arschloch benehmen. Und vielleicht tue ich das noch heute. HaHA!
  4. Dortmund wird Meister. Hab ich geträumt, und manchmal hab ich Recht mit dem, was ich so träume.
  5. Ich könnte, wenn ich wollte, aber ich muss nicht. Und zwar alles. Oder nichts.

Sorry, aber mehr Kryptik ging nun wirklich nicht rein.

Frisurenfuchs

Gerade das richtige Stöckchen, um meine beschissene Laune zu bessern: Frau Pleitegeiger hat sich in die Zeitmaschine gesetzt und die zauberhaftesten Frisuren ever ausprobiert. (Tool hier.)

Da durfte ich mit meinem bad hair life natürlich nicht zurückstehen:

1952: Es gibt Bilder von meiner Oma, auf denen sie exakt so aussieht. Gruselig.

1964: Offenbar nach einem Alkoholexzess, noch leicht derangiert.

1966: Der Haarhelm. Da verrutscht nix, Bumspalmen gehören der Vergangenheit an.

1974: Etwa 20 Jahre später hatte ich die Haare tatsächlich so. Sah aber hoffentlich nicht ganz so scheiße aus.

1982: Ich bin selten sprachlos, aber _

1984: Zum Glück war ich erst 11, als man sowas trug. Aber ich kenne diese Frisur aus der Verwandtschaft…

1996: Ich befürchte, so hatte ich die Haare auch schon mal. Aber nicht in der Farbe.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wem ich das weiterreichen soll, aber ich denke, da finden sich auch so ein paar Herrschaften.

Stöckchen für auffe Ohren

Auch wenn der Schmerz über’s vergeigte Pokalfinale noch immer nicht so ganz abgeklungen ist – es muss ja weitergehen hier. Da kommt das Stöckchen von Kollege Rolf Jörg Jürgen, ach, scheiß drauf: Robbentöter gerade recht: Musik für die Insel. Es geht darum, welche fünf Songs man auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Und wirklich nur fünf, was mich vor große Probleme stellt. Beschränkung war ja noch nie so mein Ding.

Auf jeden Fall dabei wäre aber „What it is“ von Mark Knopfler. Den hab ich vor ziemlich genau acht Jahren, als er heraus kam, im Radio gehört, als ich gerade auf dem Heimweg von der Uni war. Ich hab sofort einen Umweg über den nächsten Supermarkt gemacht und mir das komplette Album gekauft. Und das bis heute nicht bereut.

Dazu müsste noch „Silent all these Years“ von Tori Amos. Wegen des Textes. Warum mir der was bedeutet, geht aber keinen was an.

Neulich wiederentdeckt und seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekommen: „Comin‘ home“ von Johnny Diesel and the Injectors. Großartiges Saxofon. Und der Titel wird mir auf der Insel die Hoffnung bewahren, es von da wieder weg zu schaffen und sämtliche meiner CDs wieder in die Arme schließen zu können.

Dazu kommt „Don’t give up“ von Peter Gabriel. Auch so ein Mantra-Song. Aber bitte in der Live-Version mit Paula Cole. Von Kate Bush bekomme ich Ausschlag.

Fehlt noch ein Song. Das wäre dann wohl „Heja BVB“. Mag aber sein, dass die Antwort jetzt immer noch vom Pokalfinale motiviert ist. Oder von der ganzen Rotze, die mir grad aufgrund einer furchtbaren Erkältung die Hirnwindungen verklebt. Ende des ekligen Teils.

Normalerweise werfe ich ja Stöckchen nur ungern weiter, aber da der werte Kollege das Stöckchen ja gerade erst angefangen und mir gestern außerdem angeboten hat, einen Erkältungstee zu kochen, will ich mal nicht so sein:

Wie wäre es mit Daniela, Nicole und dem Wortteufel?

Macken-Stöckchen

Sowohl von Herrn Schonzeit als auch von Frau Narana wurde mir ein Stöckchen zugeworfen, von dem ich, wie so oft, gehofft hatte, es würde an mir vorbeigehen. Es geht dabei nämlich um Macken, und die meisten halten mich ja schon für bekloppt.

Die Regeln :

  1. Setze einen Link zu der Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
  2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
  3. Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.
  4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter. Hinterlasse bei jeder der gewählten Person einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

Also dann. Wahnsinn ahoi.

1. Wenn es nach oben geht, nehme ich immer die Treppe. Wenn es nach unten geht und die Möglichkeit besteht, nehme ich aus gesundheitlichen Gründen den Aufzug oder die Rolltreppe.

2. Ich lasse meistens Sachen da liegen, wo sie mir runtergefallen sind. Ich laufe dann tagelang in der Wohnung Slalom um die alte Fernsehzeitschrift, das ausgelesene Buch, den Stapel alte Bettwäsche oder den geöffneten Werkzeugkasten. Gelegentlich stolpere ich auch und fluche dann sehr ungebührlich. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich die Sachen dann wegräume.

3. Wenn ich mehrere ungelesene Bücher eines Autors auf dem Tisch habe, lese ich sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Auch, wenn es sich nicht um eine fortlaufende Reihe handelt. Ich würde nie das Buch von 2002 vor dem von 1998 lesen. Und wenn ich das von 1998 noch nicht habe, muss ich eben so lange warten, bis ich es habe.

4. Ich telefoniere sehr ungern. Ich habe es deswegen in der neuen Wohnung auch noch nicht über mich bringen können, meinen AB anzuschließen. Meine Festnetznummer in Hamburg haben nur ausgewählte Menschen. Und es gibt nur wenige Leute, die ich gern anrufe und mit denen ich gern am Telefon spreche. Dazu gehören meine Eltern, zwei liebe Freundinnen in Berlin, eine in Marburg und ein Freund in München. Und letzterer musste mich ein halbes Jahr lang triezen, bis ich endlich eingewilligt hab, die Chatfreundschaft ans Telefon zu verlagern. Berufliche Gespräche sind okay, nerven mich aber eigentlich auch. Seit es das Internet gibt, hat sich die Anzahl der am Tag zu führenden Gespräche drastisch verringert – herrlich.

Hier fiel mir dann lange Zeit nichts mehr ein. Macken und seltsame Gewohnheiten hätte ich zwar noch genug, aber viele gehen auch keinen was an. Das ich zum Beispiel eine rote Glücksunterhose hab, muss ja niemand wissen. Ähem.

Dafür nannte mir aber mein Vater noch zwei Punkte, die er bezüglich meiner Macken für erwähnenswert hielt:

5. Wenn auf meinem Trainingsplan steht, ich solle eine Übung sechs bis acht Mal machen, mache ich sie immer acht Mal, auch, wenn ich nach dem sechsten Mal eigentlich nicht mehr kann. Ebenso halten mich meistens weder Muskelkater noch Hagelschauer davon ab, den Trainingsplan bis zum Ende durchzuziehen. Ich muss selbst dann noch mit mir ringen, wenn mein Trainervater/Vatertrainer mir das Okay zum Aufhören gibt.

6. Ich lasse in den meisten Bierflaschen einen kleinen Pissrest zurück. Sagt zumindest mein Vater. Es war mir nicht bewusst, dass ich das mache und diese Mitteilung lässt mich auch einigermaßen geschockt und ratlos zurück. Ich soll Bier verschwenden?

Sechs Leute, die das Stöckchen noch nicht hatten? Kenn ich keine. Vielleicht Littleb? Und Cecie? Und Aoife? Das muss reichen.