Time flies when you’re having fun

Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen.Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen. Ich darf nicht betrunken bloggen.

:-D

Alles Bayern, oder was?

Gestern in der Kneipe:

Ich: Ich hätt gern noch ein Bier.
Bedienung: Klar, bring ich sofort. (An meine Freundin:) Darf es für dich auch noch was sein?
Freundin: Ja, aber ich nehm jetzt was Alkoholfreies, glaub ich.
Bedienung: Da ist die Freundin aber besser in Übung, was?
Ich: Ich komm aus Westfalen.
Bedienung: Jaja, ich dachte mir schon, dass du ausm Süden sein musst.

Ich gewöhn mich nie dran, dass für den Hamburger alles hinter Niedersachsen „Süddeutschland“ ist.

Das Derby – Zeit für Romantik

Ich weiß nicht warum, aber gerade an Spieltagen amüsiert mich mein Horoskop immer sehr. So teilt es mir heute mit, ich solle mal meine romantische Ader rauskehren.

Klar, dafür ist ein Revierderby ja der perfekte Anlass:

„GIB DOCH AB, DU SACKGESICHT!!!“

„STEH AUF DU WEICHEI, DU MÄDCHEN, DU VERWEICHLICHTES!!! WAS NICHT BLUTET, TUT AUCH NICHT WEH!!!“

„SCHIRI DU ARSCH, DAS WAR NIE UND NIMMER EIN FOUL!!! HAM DIE SCHALKER DICH BEZAHLT ODER WAT???“

„HAU IHN ENDLICH UM, WIR SIND HIER DOCH NICHT BEIM KINDERGEBURTSTAG!!!“

Uuuuh ja. Gefühle pur. Dass mir aber bloß keiner Blumen schenkt.

*burp*

Zum perfekten Fußballabend gehören Chips und Bier. Ersteres macht durstig, letzteres zwingt einen zum häufigen Toilettengang – was dann so endet wie vorgestern, als ich unfreiwilligerweise ein Tor für die Polen gepieselt habe. Was also tun?

Ein namhafter deutscher Chipshersteller hat sich nun offenbar genau dieses Problems angenommen und Chips mit Biergeschmack auf den Markt gebracht. Und da wir hier im EMBLog ja vor nix fies sind (oder sagen wir, ich bin vor nix fies, ich will da nicht für alle sprechen), kommt hier der Selbstversuch. (Ich gebe allerdings zu, dass ich Bier mit Chipsgeschmack wohl nicht so leichtfertig probiert hätte.)

Schon beim Öffnen der Tüte kommt dem hungrigen Fußballfan ein Geruch entgegen, der mit Bier – ähm … so gar nichts zu tun hat. Riecht wie ganz normale Chips, nur mit weniger Paprika. Der Chip selber ist knackig, fettig – so, wie er sein soll. Schmeckt auch wirklich lecker – nur nicht nach Bier, sondern eher nach Käse. Was nicht verkehrt sein muss, aber wenn vorne Bier draufsteht, will ich drinnen auch Bier haben und keinen Käsespieß. Sprich, ich muss das Bier wohl doch weiter trinken. Und zwar sofort, weil die Chips einen Höllenbrand machen.

Und so endet ein ambitioniert begonnener Blogeintrag doch relativ abrupt.

(Beitrag aus dem EM-Blog.)

Derby-Drumherum

Ich habe heute irgendwie überall Spott und Häme erwartet und damit zumindest einem Kollegen übel Unrecht getan – aber nach so einer Derbyniederlage ist das auch alles nicht so einfach mit der Gelassenheit. Dabei war ich gar nicht wirklich traurig – zwar wäre mindestens ein Unentschieden sehr verdient gewesen, aber was soll’s. Ich hatte gestern trotzdem Spaß in Dortmund. Nicht unbedingt am Spiel, mehr so am Drumherum:

Da der beste Freund noch mit der Bahn unterwegs, ich aber bereits am Stadion angekommen war, konnte ich die Gelegenheit für ein Sonnenbad und ein erstes Bierchen nutzen. Soweit, so entspannt. Weniger entspannt war dann der Schalker Mob, der mit Polizei-Eskorte (zu Fuß, zu Auto und zu Pferde) durch den Dortmunder Mob Richtung Nordtribüne geleitet wurde. Ich fand das Spektakel zu Anfang noch ganz amüsant – zumal viele der Blauweißen wohl bis heute nicht gerafft haben, dass ich mich nicht auch nur im Mindesten angesprochen fühle, wenn man mir bierselig „BVB-Hurensöhne“ entgegenbrüllt. Deutlicher angesprochen fühlte ich mich da schon von einem Schalker Fan, der meinte, aus dem Mob heraus auf mich zukommen und mir ein vertrauliches „Duhuuu? Weißte was? Du bis hässlich!“ ins Ohr säuseln zu müssen. Und was passiert, wenn mir einmal, einmal im Leben die passende, zumindest halbwegs schlagfertige Antwort („Na und? Du bist dafür doof, und ich kann mich wenigstens operieren lassen!“) einfällt? Der Typ ist zu besoffen, um es zu kapieren. Wortperlen vor die Säue.

Mulmig wurde mir dann aber richtig, als zwei BVB-Idioten neben mir den gefühlten 5000 Schalker „Ihr werdet nie Deutscher Meister“ entgegengrölten. Da kochte der Hass noch mal so richtig hoch, und selten war ich dankbarer für Polizeipräsenz. Ein Kommando von dem Herrn in Uniform, und schon war Ruhe. Wären die Schalker da komplett ausgerastet und hätten die beiden Idioten zusammengeschlagen – ich wäre mitten drin gewesen. Und zwar ohne Fluchtweg.

Dem besten Freund erging es währenddessen auch nicht besser, denn der hatte sich noch kurz zuvor im gleichen Zug wie all die Schalker befunden. Zum Glück war er nicht in irgendwelche Kutten gewandet – wie auch, als Gladbacher – sonst hätte das ganz übel ausgehen können.

Ein kleines Bierchen später standen wir dann auf der Südtribüne, die irgendwie weniger gefüllt war als beim letzten Derby. War aber mal eine nette Abwechslung, nicht so eng stehen zu müssen. Im Nachhinein wünsche ich mir allerdings, ich hätte das Späßchen mit dem „Ein Leben lang keine Schale in der Hand“ nicht mitgemacht:

schale.jpg

Über das Spiel mag ich mal wieder nicht reden – zumal ich es auch anschließend nicht im Fernsehen gesehen habe und nicht beurteilen kann, ob die Schiedsrichterentscheidungen wirklich so seltsam waren, wie sie von oben aussahen. Zeitweise hatte ich den Verdacht, Herr Gagelmann hat seine Lizenz aus der Haferflockenpackung. Ansonsten vermute ich, dass Martin Amedick vergangene Nacht nicht so gut geschlafen hat, Tinga neue Schuhe braucht, weil die alten durchgelaufen sind und Gerald Asamoah einen Tinnitus von den gellenden Pfeifkonzert hat. Der Tor zum 2:2 war eines der am schönsten herausgespielten, das ich je gesehen habe, und das zum 3:3 war offenbar wirklich zu schön, um wahr zu sein. Noch verbesserungswürdig sind definitiv die Passqualitäten meiner Jungs. Ich persönlich kann ja nicht geradeaus vor einen Ball treten, aber so viele Fehlpässe dürfen einfach nicht passieren. Schwamm drüber, nächste Woche geht’s weiter.

Für uns ging es aber am gleichen Abend noch weiter und zwar im Barrock. In die zwei Stunden, die wir zwischen Spiel und Heimfahrt noch hatten, mussten so viele Biere wie möglich, und ich denke, wir haben die Zeit gut genutzt. BSAH!

Was nicht heißt, dass das auch für die Heimfahrt gereicht hat. Zum Glück gibt es gegenüber der U-Bahn-Station Kreuzstraße einen Kiosk, der es dem durstigen Reisenden erlaubt, auch mit einem knappen Zeitfenster noch Fahrbiere zu organisieren.

Noch fünf Minuten, bis die U-Bahn kommt:

ohne_bier.jpg

Und beim Eintreffen des Zuges das Kronen schon in der Hand:

mit_bier.jpg

Große Freude hatte ich zum Schluss noch daran, mit dem Pils voran von Wagen 28 bis Wagen 22 durch den ICE zu marschieren. Offenbar sieht der distinguierte DB-Fahrgast es eher selten, dass hinten an der Bierflasche eine Frau hängt. Zumindest ließen die Blicke darauf schließen.

Die Fahrt zurück nach Hamburg hab ich überwiegend schlafend verbracht – passiert mir selten, machte die Reise aber angenehm kurz. Und eine nicht schmerzende Nackenmuskulatur wird ja auch überschätzt. Genau wie ein einstelliger Tabellenplatz.

Schlechter Ruf

Da greif ich mir nach dem Training eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank, öffne sie und setz mich wieder an den Abendbrottisch, da stößt mein Vater mich an und meint: „Pass auf, du hast ’ne falsche erwischt.“

Gar nicht wahr! Ich hab absichtlich ein alkoholfreies Bier aufgemacht! Glaubt mir mal wieder keiner. Noch nicht mal die eigenen Eltern. Pfffft.