Der letzte Abend

Noch drei Wochen.

Noch zwei Wochen.

Ach, es ist ja noch nicht mal die Hälfte rum.

Noch sind wir auf der Südinsel.

Noch haben wir ja Januar, wir müssen erst im nächsten Monat heim.

Es ist ja grob gerechnet noch fast eine Woche.

Und auf einmal ist die Zeit verflogen, plötzlich ist der letzte Abend gekommen, und am Tisch ist ein Platz frei, bei dessen Anblick man immer denkt: Da könnten nun auch schön der Reiseleiter sitzen. Und am anderen Ende des Tisches wäre noch Platz gewesen für die beiden Teilnehmer der Reise, die vor ein paar Tagen schon geflogen waren.

Und Auckland leuchtet selbst auf meinen wackligen Handyfotos so bunt vor sich hin, als sei ihm das alles ganz egal und als sei alles doch ganz wunderbar.

Und während ich so schlaflos und vollgefressen auf dem Bett liege, gebeutelt von der Höllenkombi aus emotionaler Zerrüttung und zu viel Wein, dudelt mein MP3-Player was von „… and the call of home is loud“. Also ich hör nix.

Song of the day:

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