Hello Nordinsel

Huch. Leute, Autos, Stadtleben, Gewusel. Menschen, Technik, Gefahr! Das ist man ja nach all der Natur zuletzt gar nicht mehr gewohnt. Aber schön ist es in Wellington. Ein hübscher Mix aus Alt und Neu, belebt, aber nicht so städtisch, dass man gleich wieder davonlaufen müsste.

Ganz im Gegenteil – als wir so durch die Stadt gefahren wurden, um einen ersten Einblick zu bekommen, guckten wir uns schon ein paar Häuser aus, die wir als Reisegruppe zusammen kaufen wollten, um uns dort WG-mäßig einzurichten. Man muss sich ja langsam mal über die Zeit nach dem Urlaub Gedanken machen. Wir fanden auch prompt ein paar schöne Immobilien am Wasser, die unseren Ansprüchen und Bedürfnissen entgegenkamen, einzig das Problem der Finanzierung bleibt vorerst ungelöst. Irgendjemand machte den Vorschlag, ich solle einfach reich heiraten, aber davon, unseren Finanzierungsplan auf derart wacklige Füße zu stellen, musste ich dringend abraten. Immerhin versuche ich das mit diesem „Reich Heiraten“ ™ seit fast zwei Jahrzehnten und musste nun leider die Reisegruppe darauf hinweisen, dass Männer eh schon einen großen Bogen um mich machen, reiche Männer aber quasi gleich eine anderen Umlaufbahn einschlagen, wenn es darum geht, auch nur mit mir einen Kaffee trinken zu gehen. Wir werden eine andere Lösung finden müssen.

Und bis wir die gefunden haben, gondelten wir schön weiter durch die Stadt, den Berg rauf bis ganz nach oben.

Lesen hier Wellington-Kenner mit? Wenn ich mich recht erinnere, hat der Tower des Flughafens aufgrund seiner Lage eine eigene Adresse mit Hausnummer. Stimmt das oder hab ich das geträumt?

Und dann wieder runter und dann wieder rauf, aber diesmal mit dem Cable Car.

Wenn man oben ist, steht man oberhalb des Botanischen Gartens von Wellington, und hier hätte ich ja gerne noch mehr Zeit verbracht. Blumen, BLUMEN, BLUMEN! Verzeihung, es geht gleich wieder. Das ist nur das Alter. (Mit 20 waren mir Blumen komplett egal.)

Als wir abends im Hotel eincheckten und mein Blick auf den Fernseher fiel, zuckte ich kurz zusammen – schwarz-gelb zieht meinen Blick ja immer magisch an. War aber nur Wellington Phoenix FC, die sich als meine Brussia tarnten.

Nach dem Essen unternahmen wir noch alle zusammen einen kleinen Spaziergang ans Wasser (wie wir anschließend bei Bier und Rum in einer Kneipe landeten, kann ich mir beim besten Willen nicht mehr erklären; wir wollten und echt nur die Beine vertreten und frische Luft schnappen. ECHT!)

Im Übrigen hab ich jetzt neue Eltern. Der männliche Teil des zauberhaften Ehepaars aus Mannheim hat mich an der Hotelbar adoptiert. Ich hab soweit nichts dagegen, aber ich fürchte, meine aktuellen Eltern haben da möglichweise noch ein Wörtchen mitzureden, und meine Mutter hat noch relativ viel aufm Ärmel.

Song of the Day:

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