Regentropfen, die ans Fenster klopfen

Ganz ehrlich: Ich will nach Hause. Ich habe keine Lust mehr auf die Idioten aus dem Bus (natürlich immer mit Ausnahmen, heute Abend war ich mit den anderen Mädels essen, und das war sehr schön und lustig), die niemals zuhören und sich dann beschweren, dass ihnen keiner etwas sagt. Die immer alles falsch verstehen wollen und chronisch beleidigt sind. Beschwerden sind überhaupt mal wieder ein großes Thema. Die Hotels sind immer wahlweise zu groß, zu klein, zu laut, es gibt nicht immer eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer, das Frühstück ist sowieso immer blöd und überhaupt geht bald die Welt unter.

Möglicherweise bin ich aber auch nur sauer, dass mein geplanter Spaziergang am Strand von Newport buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Wie im Grunde der ganze Tag.

Newport1

Newport2

Newport3

Newport4

Der erste Programmpunkt heute war aber noch wie geplant: ein ausgedehnter Besuch in The Breakers, einem Palast der Vanderbilt-Familie, die eine gewisse Vorliebe und auch das nötige Kleingeld für teure Hölzer, Blattgold und Pomp sondergleichen hatte. Fotografieren war leider nur von außen erlaubt, aber ich bin noch immer so geflasht von all den Eindrücken, dass ich noch gar nicht wieder in der Lage wäre, Bilder zu sortieren.

The Breakers1

The Breakers2

Leider regnete es die ganze Zeit ziemlich heftig weiter, was meine Laune nicht gerade hob.

Regen1

Regen2

Regen3

Wir verlegten unseren geplanten Mittagsstopp in eine Mall, weil niemand Lust hatte, in knöcheltiefem Wasser herumzuwaten. Denn so hoch stand es mittlerweile in den Straßen. In der Mall gab es zu meinem Verderben einen Comic- und Gedönsladen, so dass sich unsere kleine Reisegruppe erneut erweiterte.

Minion

Howard

Spontan gab es noch einen kleinen Abstecher zu einer Cranberry-Farm, der hochinteressant war. Besonders schön war, dass die Dame vor mir sich bemüßigt fühlte, mir den Vortrag des Farmers, den ich im Übrigen zu etwa 100 Prozent verstanden hatte, noch einmal nachzuerzählen – und zwar falsch. Ich liebe es. Nicht.

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Gegen Nachmittag erreichten wir das Hotel in Cape Cod, was an einem sicherlich zauberhaften Strand liegt, der seine Schönheit bei dem Dreckwetter aber nicht so entfalten konnte. Es ist allerdings unfassbar warm dabei, sodass ich zwar klatschnass von meinem Spaziergang zurückkehrte, aber wenigstens nicht fror.

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SONY DSCSieht idyllisch aus, oder? Von wegen. Hier liegt alles voller Leichen:

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Cape Cod5

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Cape Cod7

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Moosebert und ich waren eisern entschlossen, uns den Urlaub nicht vom Wetter verderben zu lassen. Ob wir erfolgreich vermitteln können, dass wir Spaß wie Sau haben, soll die geneigte Leserschaft beurteilen.

Cape Cod9

Cape Cod10

Song of the Day:


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