Halb Vermont an einem Tag

Nach dem Frühstück, das ich aufgrund des opulenten Abendessens gestern ausgelassen hatte, erwartete uns ein pickepackevoller Tag.

Erster Stopp war die Hauptstadt Vermonts, Montpelier, wo wir am State Capitol anhielten. Ein recht hübsches Gebäude, muss man sagen, mit meinem Büro nicht zu vergleichen.

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Dann noch mal fix auf den mehr als luxuriösen Klos aufs Töpfchen gehen, im nächsten Laden noch ein paar Vorräte kaufen, dann weiter nach Stowe (von den Herrschaften im Bus „Stoof“ gesprochen), wo die Zwerge eigene Baumhäuser haben und die Elche auf eigens bereitgelegten Kissen auf Steinen ein Sonnenbad nehmen. Und ich mir anschließend von Schatzi ausm Bus sagen lassen musste, am liebsten hätte sie Moosebert und mich dort fotografiert, wir hätten sooo niedlich ausgesehen. Ich denke, ihr bekommt langsam eine Ahnung davon, was ich auf dieser Reise durchmachen muss.

Stowe

Moosebert_Stowe

Moosebert_Stowe2

Ich schaffte es auch, ein paar Briefmarken zu ergattern, obwohl mir gar nicht so nach Postkarten schreiben ist. Deswegen bekommen auch nur zehn ausgewählte Menschen dieses Jahr Karten. Dieses Jahr ist halt alles ein bisschen anders. Moosebert und ich müssen sparen.

Dummerweise schlug das Wetter um, als wir wieder im Bus saßen, und so machten wir spontan einen Abstecher direkt in den Himmel. Oder in die Hölle – je nach Betrachtungsweise. Denn wir landeten hier:

Ben and Jerrys1

Ben and Jerrys2

Anschließend ging es weiter nach Burlington, wo wir zumindest ein wenig umherspazieren konnten. Der Nieselregen ließ sich einigermaßen ertragen. Im Gegensatz zu dem Pärchen hinter mir, was sich zwar durch permanentes Gelaber auszeichnet, aber nicht in der Lage ist, auch nur eine Information des Guides im Hirn zu speichern. Vermutlich denken sie heute noch, sie seien in Birmingham.

Burlington1

Burlington2

Burlington3

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Anschließend fuhren wir zum letzten Stopp des Tages, nach Rutland ins Hotel. Ich verbrachte das erste Drittel des Abends damit, aus dem Hotel zum Supermarkt nebenan zu finden, ein Drittel damit, dort einzukaufen und das letzte Drittel damit, mein Zimmer wiederzufinden und mich mit dem gekauften Bier zu betrinken, in Ruhe Musik zu hören und Karten zu schreiben.

Rutland1

Andere Länder, andere Sitten, aber ich kaufte trotzdem lieber das kalte Bier. „Long Trail“ schien mir angesichts des langen Tags im Bus angemessen. Knallt auch ziemlich gut.

Rutland2

Rutland3

Moosebert machte es sich derweil mit seinem neuen Kumpel, von dem ich mir nicht erklären kann, wie er mir zulief, auf dem Bett bequem. Ich glaube, es ist Liebe.

Moosebert_Buch

Neues Getier


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