2014, hömma!

Mit leichter Verspätung dann doch noch der übliche Jahresrückblick. Möglicherweise ein wenig Hawai’i-lastig. Ich bitte, darüber hinwegzusehen.

Zugenommen oder abgenommen?
Ab, ab, endlich mal ab – und das im Urlaub!

Haare länger oder kürzer?
Einen Hauch kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die Kurzsichtigkeit ist ein wenig besser geworden, dafür ist nun offiziell Altersweitsichtigkeit dazugekommen und eine Brille mit einer Leseunterstützung. Das Alter ist nah.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, obwohl ich weniger verdient hab. Hawai’i ist teuer.

Der hirnrissigste Plan?
Wie immer: alles unter einen Hut bringen zu wollen. Und mit „alles“ meine ich „alles“. Arbeit, Sport, schreiben, malen, ausspannen, Musik hören, Zeit mit netten Menschen verbringen – es macht einen fertig.

Die gefährlichste Unternehmung?
Arschsurfen im Pazifik.

Die teuerste Anschaffung?
Der bisher nur immer am Rande erwähnte Hawai’i-Urlaub. Eine Investition in immerwährende Lebensfreude, wenn ich daran zurückdenke.

Das leckerste Essen?
Pono Pie. (Googelt „Hula Grill Kaanapali“, sucht nach „Dessert“, dann fahrt dahin und probiert es. Los! Jetzt!)

Das beeindruckenste Buch?
Meike Winnemuth – „Das große Los“. Ich habe selten ein so kluges, witziges und berührendes Buch über das Reisen gelesen wie dieses. Bei Kapitel über Honolulu musste ich erst lachen, dann schlucken, dann vor lauter Fernweh und Wiedererkennung heulen. Aber auch die anderen Kapitel sind einfach großartig – ich möchte so schreiben können, und vor allem möchte ich so reisen können.

Der ergreifendste Film?
„Grand Budapest Hotel“ – gesehen im Flugzeug zwischen New York und Los Angeles. Wunderbares Kino.

Die beste CD?
Ich hab keine einzige gekauft, glaube ich. Erschreckend, das.

Das schönste Konzert?
… war auch das einzige: 12. April, Kapelle Petra im Alten Schlachthof in Soest. Hammergeiler Abend, hömma.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Mir, mir, immer wieder mir. Nennt mich eine Soziopathin, aber ich komme immer besser mit mir klar, je älter ich werde.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Freunden an und auf der Alster, dem Lieblingskollegen im Büro.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
„Das kann doch alles nicht wahr sein“ – oft im negativen, öfter im positiven Sinne.

2014 zum ersten Mal getan?
Bei Mondschein geschwommen, im Pazifik geschwommen

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Mich verknallt – wie immer umsonst und vergebens.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Neid, Missgunst, Hexenschuss.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich in der Bude der Chef bin, hömma! RESPECT MA AUTHORITAH!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Keine Ahnung – ich habe einen  Verdacht, aber ich weiß nicht, ob es stimmt. Wobei es da auch weniger um das Geschenk ging als um das,  was ich in die beiliegende Karte geschrieben hatte.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mir den Rücken zu stärken, den Kopf zu waschen, an mich zu glauben.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Komm gesund wieder, ich brauche dich hier noch.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ohne dich wäre ich noch irrer geworden als eh schon.“

2014 war mit einem Wort …?
Großartigwunderbarfantastisch.

Und noch eine von mir hinterher: 2015 wird …?
Genauso. Mindestens.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: