Und abends ein Bier im Badeanzug

So ein Urlaubsgehirn hat ja auch Vorteile. Ich habe mir heute Morgen selbst eine Stunde Zeit geschenkt, weil ich mich mit der Abfahrtszeit für die Inselrundfahrt verdaddelt hatte – Zeit also, ein bisschen durch die Hotelanlage zu laufen und zu fotografieren. Ich ärgere mich jetzt nur ein bisschen, dass ich gestern Abend nicht noch in den Pool gehüpft bin – das hätte den leicht verschenkten Reisetag noch gerettet. Dann also heute.

Der Strand am Hotel ist zwar auch ein Traum, aber Schwimmen lässt es sich wohl wegen der Unterströmung dort nicht so schön.

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Mit dem heutigen Guide war es nicht ansatzweise so lustig wie mit Liana oder Karl. Natürlich kann hier nicht jeder ein Hippie sein, aber muss es denn eine Lehrerin sein, die die Fahrt damit beginnt, uns nach den acht Hauptinseln Hawai’is abzufragen? Meine Güte. Zudem hatten wir gebeten, die Tour vielleicht nicht über den ganzen Tag zu machen, aber sie ließ sich nicht davon abbringen. Und dass man einen Guide bitten muss, für eine Mönchsrobbe am Strand noch mal umzudrehen, damit wir fotografieren können, war auch eher so … na ja.

Aber was soll’s – Kaua’i ist noch mal ganz anders als O’ahu oder Big Island – sehr grün, sehr bunt, sehr blumig und genauso unfassbar schön wie die anderen Inseln. Es gibt keine Straße, auf der man einmal um die ganze Insel herumfahren kann, und in der Mitte liegt ein Tal, das nur mit dem Hubschrauber erreichbar ist. Die Insel beherbergt einen der regenreichsten Punkte der Erde – was die überwältigende Natur erklärt.

Am Waimea-Canyon war uns das Wetter so gar nicht wohlgesonnen, denn so hätte er bei sonnigem Wetter ausgesehen, aber so sah er aus, als wir da waren:

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Das Weiße ist Nebel. Danke, Petrus. Zumindest bekamen wir vorher noch einen kleinen Eindruck vom Canyon, bevor die Nebeldecke sich komplett schloss. Dennoch – musste Kaua’i denn ausgerechnet dann beweisen, die regenreichste der hawaiianischen Inseln zu sein, wenn wir, die bezauberndste Reisegruppe aller Zeiten, da waren?

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Und George Clooney war nach dem Dreh von „The Descendants“ auch schon weg und hinterließ nur den Drehort.

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Weiter ging es über die Insel, durch Kaffeeplantagen, Ortschaften, zu Mittag aßen wir Krabbenburger, weiter ging es zum Strand, zu den Taro-Feldern, Moosebert hatte eine Kokosnuss und ich bin alle vor lauter Eindrücken.

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Große Entdecker unter sich.

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Nein, diese Mönchsrobbe ist nicht tot, die pennt. Ja, auch im Wasser. Weil sie es kann.

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Und jetzt werde ich mich übrigens in meinem Badeanzug werfen, unter dem Sternenhimmel im Pool schwimmen gehen und anschließend ein Bier trinken. Mich dünkt, das wäre auch eine schöne berufliche Perspektive.

Song of the Day:


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