Nach dem Sturm ist auf dem Vulkan

Erst der dritte Tag und schon jetzt hatte dieser Urlaub so viele Wow-Momente, dass ich gar nicht weiß, wie ich das alles verarbeiten soll. Ich werde Falten bekommen. Nicht von der Sonne, sondern vom ständigen Lachen und Lächeln.

Aber die Sonne trägt natürlich ihren Teil dazu bei – wir haben die Stürme hinter uns gelassen und sehen jetzt hoffentlich nur noch sonnigen Tagen entgegen – wie im heutigen Song of the Day.

Und wer nicht glaubt, dass der gemeine Westfale an sich nicht fähig wäre, das Aloha-Gefühl zu empfinden: Please meet Karl. Karl kommt aus Rheda-Wiedenbrück (zur Info: 21 Kilometer von meiner Heimatstadt Lippstadt entfernt), lebt aber seit mehr als 21 Jahren auf Big Island, ist ein unfassbar warmherziger Mensch, ist Hippie, steckt sich wie selbstverständlich Blumen ins Haar, kennt ganz Big Island mit Vornamen (oder tut zumindest sehr überzeugend so), lenkt den Van zur Not mit den Knien, spricht mit einer Wärme über seine Söhne, dass es einem das Wasser in die Augen treibt, umarmt seine weibliche Seite, ist genauso bei sich selbst wie Liana, unser Guide auf O’ahu, kennt den besten Burgerladen auf der Insel und die besten Weisheiten: „Sei kein Arsch, denn es kommt alles zu dir zurück.“ Und wieder: Es kann alles so einfach sein.

Ich glaube, bei den anderen aus unserer charmanten kleinen Reisegruppe lief Karl ein bisschen unter „liebenswerter Verrückter“, aber ich fand ihn ganz großartig. Einfach, weil er er selbst ist und einen feuchten Furz drauf gibt, was andere über ihn denken. Das ist nicht so einfach, wenn man aus einer westfälischen Kleinstadt kommt – ich weiß, wovon ich spreche.

Aber nun mal zu Big Island. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass jede Insel hier in Hawai’i einen ganz eigenen Charakter hat – und tatsächlich wirkt Big Island gleich ganz anders als O’ahu. Allein die Lavawüsten und Vulkanlandschaften sind einzigartig. Aber seht selbst.

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Von wegen „Tort(o)ur“ – schön war’s. Und am Ende war ich betrunken, was will ich denn noch mehr?

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Hawaiian Green Sea Turtles, extra für Touristen da an den Punalu’u Black Sand Beach Park geschmissen. Glaube ich.

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Schon wieder so ein Fleckchen Erde, an dem man nur stehen, gucken und staunen mag. Wo zwar auch viele andere Menschen sind, die aber nicht stören, weil sie genauso wie man selbst nur stehen, gucken und staunen.

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Die Akaka-Fälle, mit 135 Metern die höchsten Wasserfälle auf Big Island. Leider hatten wir keine Zeit, wirklich nah ranzugehen oder gar unten zu schwimmen, aber beeindruckend war der Blick auch so.

Zudem gab es heute frische Passionsfrucht aus Karls Garten,

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marinierten Schwertfisch und wie gesagt den besten Burger der Insel. Wenn ich vor lauter Bier den Namen der Burgerbude noch wüsste, würde ich ihn auch sagen. *hust*

Ich freue mich schon auf die nächsten, hoffentlich weiterhin sturmfreien Tage.


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