Balkongedanken

Der Mond steht falsch rum, die Sterne sehen anders aus, die Vögel zwitschern in fremden Zungen – und ich kann nicht schlafen. Es gibt aber nun Schlimmeres, als morgens um 5 auf Hawai’i schlaflos zu sein am ersten Tag eines „Once in a lifetime“-Urlaubs. Also hopphopp einen Kaffee gemacht, auf den Balkon gesetzt und ein bisschen dummes Zeug gedacht.

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Das mit dem „Einmal im Leben“-Urlaub möchte ich gleichzeitig bejahen und verneinen. Möglicherweise hab ich auch den besten Lieblingskollegen aller Zeiten ein wenig vor den Kopf gestoßen, als ich sagte, er solle mir nicht die schönste Zeit meines Lebens wünschen, als er mich in den Urlaub verabschiedete, weil das immer so klingt, als komme danach nichts mehr. Dennoch wusste ich die guten Wünsche natürlich zu schätzen.

Auch zu schätzen weiß ich, dass dieses bereits die dritte Reise ist, die andere nur einmal im Leben machen. Ich weiß das zu schätzen, weil ich es selbst lange genug für unmöglich gehalten habe, noch einmal auf so eine Reise gehen zu können, geschweige denn drei (bislang). Kanada 2011 war ein Traum, Alaska und der Yukon 2013 waren ein noch viel größerer Traum und jetzt Hawai’i, HAWAI’I! Ein Paradies! Es müsste mich mal dringend jemand kneifen.

Ich hoffe, ich vergesse nie, was es für ein Geschenk ist, sich die Welt ansehen zu dürfen.

Und jetzt aber los. There’s exploring to be done.


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