20 Dinge über mich

Dieser Fragebogen kursiert schon eine Weile im Netz, aber der erste, den ich wirklich gelesen hab, ist der von Frau Neverevertown. Die verlinke ich hier auch als einzige, weil sie toll ist und einen Tick zu weit weg. Was nicht heißt, dass ich ihr Köln nicht gönne, ganz im Gegenteil sogar, aber … na ja. Sie weiß schon, wie ich das meine. ♥

Also: 20 Dinge, die die geneigte Leserschaft bislang nicht über mich weiß.

1. Beim Kofferpacken und beim Möbelaufbauen muss ich immer Bier trinken, weil dabei die Luft immer so staubig wird. Das hat mir mein Papa so beigebracht. Und wer wäre ich, dass ich dem Papa widersprechen würde?

2. Ich habe früher abgelehnt, als Feministin bezeichnet zu werden. Heute sage ich tatsächlich, dass ich eine bin.

3. Ich steh bei Männern (unter anderem) auf schöne Unterarme.

4. Ich konnte jahrelang keinen Kaffee trinken, ohne davon rappelig zu werden – bis hin zum Sternchensehen und der festen Überzeugung, mich gleich übergeben zu müssen. Inzwischen geht es wieder, aber zu viel darf ich trotzdem nicht trinken, sonst geht das wieder los. Ich trinke morgens Caro-Kaffee, und Gäste, die sich darüber lustig machen, fliegen noch vor dem Frühstück raus.

5. Wenn sich zwei Leute küssen, möchte ich gern den Handfurz von Robin Scherbatsky machen. Immer.

6. Ich habe so gut wie keinen Orientierungssinn. Wenn ich die Wahl zwischen zwei Richtungen hab, wähle ich garantiert die falsche. Mit traumwandlerischer Sicherheit sozusagen. Erschwerend kommt dazu, dass auch mein räumliches Vorstellungsvermögen nichtexistent ist. Ich gehöre zu den Leuten, die eine Landkarte drehen müssen, um den Weg finden zu können.

7. Sieben ist meine Glückszahl.

8. Ich mag klassische Musik und hasse Opern. Wenn da einer anfängt, rumzujaulen (vorzugsweise im Sopran), möchte ich schreiend rausrennen. Klassische Musik höre ich beim Schreiben, Operngesang würde nur dazu taugen, mich in einen Blutrausch zu versetzen.

9. Wenn ich einen Film mit den Muppets gucke, begrüße ich jede einzelne Figur mit Namen. Ich glaube, das geht anderen Leuten nach einer Weile ziemlich auf den Pinsel.

10. Trotz all meiner Flucherei und meiner deutlichen Ausdrucksweise finde ich es erstrebenswert, wenn die Menschen nett zueinander sind. Wenn mir aber einer dumm kommt, bin ich im Bruchteil einer Sekunde auf 180. Das tut mir hinterher oft leid, zugeben würde ich das aber nie.

11. Ich konnte mal auf Spanisch sagen „Du hast zwei Eier wie Melonen“. Leider kann ich das inzwischen nicht mehr. Mich dünkt, das könnte auf Reisen doch ein nützlicher Satz sein.

12. Ich bin ein Deppen-Magnet. Ich stehe unbeteiligt irgendwo rum, schon kommt der Dorftrottel auf mich zu und nervt.

13. Wenn ein Muttersprachler falsches Deutsch spricht, korrigiere ich in Gedanken seine Grammatik. Manchmal leider nicht nur in Gedanken.

14. Ich habe einen Taschen-Tick. aber nicht in dem Sinne, dass ich mir bei jeder Tour in die Stadt eine Tasche kaufen möchte, sondern dass ich mir ständig neue Taschen nähen möchte. Passend zu jedem Outfit eine quasi. Am Ende kommt es natürlich auf das gleich raus, denn ein Schrank voller Taschen ist ein Schrank voller Taschen. Aber selbstgemacht ist ja ein Ausdruck von Kreativität und insofern wieder erlaubt. Zumindest rede ich mir das immer wieder erfolgreich ein.

15. Ich muss mich zusammenreißen, in einem Gespräch nicht die sprachlichen Eigenarten meines Gegenüber anzunehmen. Das gilt sowohl für auf Englisch als auch für auf Deutsch geführte Unterhaltungen. Ich mag Dialekte, kann einige sprechen und verwende nach längerem Aufenthalt im Hessischen gern mal die Vokabeln „net“ und „gelle“. Blöderweise fühlen sich manche Leute dann nachgeäfft, was aber nicht meine Absicht ist.

16. Wenn ich auf einer Kirmes bin, muss ich immer eine Tüte gebrannte Mandeln kaufen. Das habe ich schon immer so gemacht.

17. Ich hänge meine Wäsche symmetrisch auf und räume meinen Einkaufskorb so ein, dass er an jeder Ecke gleich schwer ist.

18. Ich kann viele alte englische und amerikanische Schlager mitsingen, aber es wäre mir ziemlich peinlich, wenn das jemand wüsste.

 

 

Ups.

19. Auf ein anständiges Leberwurstbütterchen mach ich immer einen Schlach Sempf [sic!].

20. Ich kann mich heute noch über Unbill aufregen, das mir im Kindergarten widerfahren ist – und zwar mit der gleichen Wucht wie damals.

21. Ich halte mich ungern an Vorgaben.


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