Mach et jut, 2013

Zugenommen oder abgenommen?
Zu, zu, immer nur zu. (Fragt nicht.)

Haare länger oder kürzer?
Meistens länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Im wörtlichen Sinne wohl eher kurzsichtiger – wie ich im vergangenen Jahr bereits festgestellt hatte, schiele ich noch immer unter der Brille durch, wenn ich was Kleines lesen oder einen Faden einfädeln muss. Im übertragenen Sinne eher weitsichtiger. Zum Glück nicht milder.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Vor allem für den schönsten Urlaub, den ich bislang hatte.

Der hirnrissigste Plan?
Job, Sport und Hobbys mit jeweils derselben Energie durchziehen zu wollen. Das konnte nicht gutgehen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Bären suchen in Alaska.

Die teuerste Anschaffung?
Der Yukon/Alaska-Urlaub. Manche mögen nicht einsehen, warum das unter „Anschaffung“ läuft, aber wenn ich meine Augen schließe, sehe ich noch immer Wale, Elche und diese unfassbar schöne Landschaft vor mir und muss lächeln. Das war eine Anschaffung für immerwährende Lebensfreude.

Das leckerste Essen?
Mademoiselle Scholli ihr Zwiebelkuchen. Und Flammkuchen.

Das beeindruckenste Buch?
Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga von  Ronald Reng. Eine unfassbar gut geschriebene, fein beobachtete, zum Brüllen komische und zum Weinen traurige Biografie, ein geschichtlicher Rückblick auf die Liga und von vorne bis hinten eine großartige Lektüre.

Der ergreifendste Film?
Ich glaube, ich war nicht einmal im Kino im vergangenen Jahr. Weil – und auch das habe ich schon öfter gesagt hier – da auch immer so viele andere Leute hingehen. Ich bin bei Filmen gerne alleine.
Aber natürlich habe ich Filme gesehen, und ich glaube, der beste davon war Into the Wild von 2007. Ich hatte den Soundtrack dazu für meine Reise nach Alaska geschenkt bekommen, das Buch im Urlaub erworben und gelesen und anschließend den Film gekauft. Die Geschichte berührt mich noch immer sehr und schleicht sich gelegentlich zurück in meine Gedanken, wenn mir hier mal wieder alles ein bisschen viel wird. Dann denke ich: „Jetzt eine Hütte in Alaska/am Yukon haben und einfach abhauen, das wär’s …“

Die beste CD?
Der Soundtrack von „Into the Wild“. Mit Eddie Vedder kann man nach wie vor nichts falsch machen.

Das schönste Konzert?
Neil Young! Selbst wenn ich auf noch mehreren Konzerten als diesem einen gewesen wäre, wäre das das beste gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Frau Scholli, glaube ich. Zumindest zeugten davon regelmäßig zahlreiche leere Bierflaschen, die mich im Flur anklagend anschauten.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Wie immer mit meiner Familie. Mit der biologischen, der selbst ausgesuchten und der schwarz-gelben. Danke für alles, Mama, Papa, Onkel Jürgen. (Ja, das ist der gleiche Beitrag wie letztes Jahr, und zum Glück musste ich hier nichts Neues schreiben.)

Vorherrschendes Gefühl 2013?
Noch immer diese gewisse Unzufriedenheit mit der Art, wie ich zurzeit einen Großteil meiner Zeit verbringe, aber mit der Gewissheit, dass sich daran sehr wahrscheinlich bald etwas ändern wird.

2013 zum ersten Mal getan?
Mit einem Text eine Sonderausstellung im Borusseum mitgestaltet.
Ein Ehrenamt angenommen.
Eine Biografie geschrieben.

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Viele tolle, neue Leute kennengelernt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. Achillessehnenreizung
2. Chronischer Zeitmangel
3. neidzerfressene Mitmenschen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Irgendwie schon wieder das, was es auch 2012 war: Dass es mir in meinem Leben gut geht, so, wie es ist. Dass es nicht nötig ist, sich besserwisserisch einzumischen. Einige Leute konnten das nicht begreifen, und die spielen in meinem Leben keine Rolle mehr.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Normalerweise lasse ich andere das entscheiden, aber in diesem Jahr bin ich mir da sehr sicher. Ich möchte das nicht auswalzen, aber ich habe mich für jemanden eingesetzt (aus sehr egoistischen Gründen, die primär mit meiner geplanten Übernahme der Weltherrschaft zu tun haben) und habe am Ende damit Erfolg gehabt. Ich glaube, dass etwas Gutes für den anderen dabei herausgekommen ist, was die betreffende Person aber auch so was von verdient hat.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der BVB, der ins Champions-League-Finale kam.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Dieses Jahr habe ich da gleich mehrere zur Auswahl. „Es ist so schön, Dich zu kennen“, schrieb mir eine Freundin, eine andere etwas ganz ähnliches: „Dass ich dich kennenlernen durfte, war einer der großen Lichtblicke und ich bin sehr, sehr froh darüber. Schön, dass es dich gibt!“ (Im Übrigen kann ich das beiden Personen auch wortwörtlich so zurückgeben.) Was aber auch sehr schön war, war die E-Mail-Benachrichtigung, die besagte: „Borussia Dortmund folgt Dir jetzt auf Twitter.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Und wir werden immer Borussen sein“.

2013 war mit einem Wort …?
Oberer Durchschnitt und ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Veränderung. Und nein, ich kann das nicht in einem Wort sagen. Zudem war 2013 ein Jahr, in dem ich unfassbar viele tolle Menschen kennengelernt hab, die aber häufig auch gleich wieder weggezogen sind. Ich meine, WAS SOLL DENN DAS?! Kassel? München? Bamberg? Hallo? ;-)

Und noch eine von mir hinterher: 2014 wird …?
Top. Ich weiß es.


One response to “Mach et jut, 2013

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: