Fairbanks, Chicken, Dawson City

Mir tut alles weh, und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht was ausbrüte. Ich kann drei Wochen im Zelt schlafen, ohne Ausfallerscheinungen zu zeigen, aber den ganzen Tag im Auto zu sitzen und von der Klimaanlage geföhnt zu werden, war nun wohl doch zu viel. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, meine Fußknöchel sehen aus wie die von Elefanten. Wenigstens können wir frisch geduscht ins Bett gehen. Auch dazu gibt es natürlich eine schöne Geschichte.

Jemand aus unserer Gruppe hatte sich zuvor im Internet informiert, dass es in Dawson City zwei Campingplätze gibt. Wenig überraschend übernachten wir auf dem, auf dem es außer Wasserpumpen mit nach Eisen stinkenden Wasser keinerlei Waschmöglichkeiten gibt. Auf dem anderen könnten wir aber nicht bleiben, weil der nur für Wohnwagen sei und nicht für Zelte geeignet, so Mr. Guide. Unnötig zu erwähnen, dass das nicht stimmt, oder? Auf jeden Fall nötigten die anderen Reiseteilnehmer unseren Reiseführer, uns zu ermöglichen, auf dem anderen Campingplatz zu duschen. Das tat er tatsächlich auch, und so fuhren wir nach dem Abendessen, so gegen 22 Uhr (!) mit der Fähre auf die andere Seite des Yukon zum Campingplatz. Überraschenderweise brauchte man zum Duschen Tokens, die es überraschenderweise nur im Büro des Campingplatzes gab, das überraschenderweise um diese Uhrzeit schon geschlossen war. Wer hätte das gedacht. Zum Glück gab es nette Touristen, die uns ihre Tokens verkauften, so dass ich wenigstens sauber ins Bett gehen konnte. Wenn ich schon krank werde, dann wenigstens frisch.

Wenigstens hörte es kurz vor unserem Eintreffen auf dem Campground auf zu regnen. Der Boden war aber natürlich trotzdem nass und überall sind schon wieder diese KACK-MÜCKEN!

So, das war genug genölt. Hier wenigstens noch ein paar schöne Bilder von der Fahrt, und zwar von der Trans-Alaska-Pipeline, dem hübschen Ort Chicken und restlichen Fahrt nach Dawson City.

SONY DSCKlick aufs Bild vergrößert!

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Chicken heißt übrigens so, weil niemand damals wusste, wie man den eigentlich Namen „Ptarmigan“ korrekt schreibt oder ausspricht. (Ptarmigan waren die Viecher, von denen sich die ersten Siedler damals vorwiegend ernährten.) Und weil man sich nicht keinem Spott aussetzen wollte, nannte man den Ort einfach „Hühnchen“. Das mit dem Spott ist vermutlich anders ausgegangen, als man sich das vorgestellt hatte.

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Und weiter ging es über den Top of the World Highway – zumindest entnahm ich das dem Reiseplan. Mr. Guide erklärt ja nix mehr. Mir aber auch egal, es war unfassbar schön, und mehr muss ich nicht wissen.

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SONY DSC Back in Canada. :-)

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dawson

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