This is how I „work“

Ich weiß gar nicht, wo ich den folgenden Fragebogen zuerst gesehen hab, deswegen kein Link an dieser Stelle. Verklagt mich.

Bloggerinnen-Typ:
Wenn ich wüsste, was es für Typen gibt, könnte ich mich einsortieren. Andererseits mag ich keine Schubladen – mochte ich noch nie. Ein Satz, den ich oft höre, ist „Das hätte ich nie von dir gedacht.“
Und dann denke ich immer zweierlei. Erstens: „Und wessen Problem ist das?!“ Zweitens: „Gut so.“

Gerätschaften digital:
Samsung Smartphone, Laptop, Uralt-Rechner.

Gerätschaften analog:
Jeder leere Zettel, der mir unterkommt, Dutzende Notizbücher, Flasche Bier.

Arbeitsweise:
Chaotisch, um es vorsichtig zu formulieren. Ich bin mehr so der Typ „Geistesblitz! Muss ich aufschreiben. Ach, ich mach mal eben Musik an. Hm, vielleicht lieber ein anderes Lied, der Song gefällt mir nicht. E-Mails checken. Text anlegen. Neuen Song suchen. Was isn eigentlich so auf Facebook los? Oh, zwei neue Tweets auf Twitter. Look, a squirrel. Zwei Absätze schreiben. Neues Bier holen. Sind in der Zwischenzeit neue Mails gekommen? Noch einen Absatz schreiben. Facebook-Stausmeldung kommentieren. Ups, ich muss mal aufs Klo. Ist eigentlich noch Käse im Kühlschrank? Wie heißt eigentlich dieser Schauspieler aus diesem einen Film? Bsah.“ So in etwa. Ich habe gelernt, das zu akzeptieren. Es nervt mich zwar, aber so lange die Texte, die dabei rauskommen, mich einigermaßen – ich muss morgen unbedingt neue Brownies kaufen – zufriedenstellen, werde ich keine Energie mehr darauf verschwenden, mich zu erziehen.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Wordpress/Pulle Bier, Google, nix.

Wo sammelst du deine Blogideen?
Wenn ich offline bin, in meinem Kopf oder auf einem gerade herumfliegenden Zettel. In 90 Prozent aller Fälle geht die Idee, die ich in meinem Kopf aufbewahre, flöten. Aber nur 50 Prozent der Zettel gehen verloren, was für die Zettelwirtschaft spricht. Blöderweise weiß ich aber auch oft nicht mehr, was ich mir mit meinen mal eben so dahingeschmierten Stichwörtern sagen will.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Da sollte man vielleicht jemanden fragen, der sich damit auskennt. Sprich, jemanden, der disziplinierter ist als ich. Wobei ich große Teile der Zeit, die ich im Internet lasse, nicht bereue. Vor allem nicht die Zeit, die ich mit Unsinnaustauschen mit netten Leuten oder mit BVB-Videos verbracht hab.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Ich liebe To-Do-Listen, auch wenn das eine Liebe ist, die vermutlich auf immer unerwidert bleiben wird. Ich arbeite aber analog, weil ich das händische Durchstreichen eines erledigten Punktes auf der Liste als ungeheuer befriedigend empfinde.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Wenn es nur ums Telefonieren ginge, könnte ich auch ohne Telefon prima leben. Ich hasse es zu telefonieren*. Ernsthaft. Ruft mich nicht an. Schreibt mir. Wegen Menschen wie mir wurden die Post und E-Mails erfunden, weil sonst überhaupt niemand mehr Kontakt zu mir bekäme.
*Gilt nicht für Freundinnen und den besten Freund. Und Mama. Und Papa.

Ach so, die eigentliche Frage. Öhm … Mein Kühlschrank. Und mein Auto. Und mein MP3-Player. Wobei … Leben könnte ich ohne all diese Geräte. Ich würde nur nicht wollen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Die Augenbrauen unabhängig voneinander hochziehen und dabei blasiert gucken.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Alles. Klassik, Folk, Mädchenmusik, atonales Geschrei, Stadionmusik – je nach Stimmung. Wenn ich beruflich schreibe, gerne Klassik, bei der aber keiner singen darf, wenn ich privat schreibe, hab ich eine eigene Playlist mit Stücken, die sich dafür bewährt haben, Inspirationen und einen Schreibflash loszutreten.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Ich arbeite, schreibe und trainiere im Schichtdienst. Ich weiß nicht mal, wie sich Schlahfrytmhus buchstabiert.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Die einen sagen so, die anderen sagen so. Ich kann, wenn ich möchte, auf Partys wie der menschenfreundlichste, spaßigste, lustigste, vor Witz sprühendste Mensch auf Erden sein. Und genau das Gegenteil, wenn ich angepisst bin. Ich gehe gern hier und da mal raus und umgebe mich mit netten Menschen, lerne auch gerne neue Leute kennen. Aber um diesen Leuten gegenüber dieser oben erwähnte, charmante, vor Witz und Esprit überschäumende Mensch zu sein, brauche ich im Gegenzug sehr viel Zeit allein. Das war schon so, als ich noch klein war. Ich kann nicht die ganze Zeit unter Leuten sein, dann habe ich das Gefühl zu ersticken und werde schnell pampig.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Mademoiselle Scholli vielleicht, weil ich sie so gerne lese. Wenn ich schon nicht jede Woche zwei bis sieben Cocktails mit ihr wegschlabbern kann, würde ich gern mehr von ihr lesen.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
Von besagter Mademoiselle Scholli gerade erst in dieser Woche: „Hör nie bloß nie auf zu schreiben.“ Sentences that keep me going.

Noch irgendwas Wichtiges?
„Und wir werden immer Borussen sein, es gibt nie nie nie einen anderen Verein.“

„This parrot wouldn’t go „Foomp!“ if you put 4000 volts throught it.“


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