Vorbereitung auf das große Spiel

Champions League, Finale: Borussia Dortmund – Bayern München ?:?

Es wird langsam mal Zeit, der Nervosität nachzugeben und über Samstag zu sprechen. Bis zum vergangenen Wochenende war ja noch Bundesliga, da konnte ich ganz gut verdrängen, dass uns da noch so ein Spiel bevorsteht. Ich hab das bislang weggeschoben, weil ich weiß, dass ich mich an dem Abend noch genug aufregen werde, egal, wie es ausgeht. Und man muss sich ja nicht künstlich zu einem Herzinfarkt treiben. Ich hab dieses Jahr noch ein paar Dinge zu tun.

Aber nun hat mich das Nervenflattern doch gepackt, und es wird Zeit, Vorbereitungen zu treffen.

1. Die Spielstätte
Da ich bei der Verlosung der Karten leider leer ausgegangen bin und selbst mein grandioses Reus-Schmelle-Bild nicht beim Fotowettbewerb gewonnen hat (SCHIEBUNG!), und ich somit nicht im Kader für London stehe, spiele ich also von Deutschland aus mit. Eigentlich hatte ich vor, das Spiel bei einem teuren Wein allein zu Hause zu gucken, die Saison Paroli laufen zu lassen und mich still und leise in mein Taschentuch zu schnäuzen bei der Erinnerung an all die schönen Spiele, bei denen ich dabei sein durfte. Das klingt trauriger, als es geworden wäre, aber es kommt nun anders, und das ist gut so. Dank einer lieben Einladung schaue ich nun doch mit mehreren Leuten, die, wie mir die Gastgeberin versicherte, auch alle auf den richtigen Verein stehen. ;-) Womit auch Punkt 2:

2. Die Aufstellung
… erledigt wäre. Man will sich ja beim Jubeln oder Fluchen nicht zurückhalten müssen.

3. Die Ausrüstung
Ich hoffe, ich darf zu der oben genannten Veranstaltung auch im ungewaschenen Trikot erscheinen. Ich wasche das nämlich immer erst nach der Saison. Und bis zum Bundesliga-Rückspiel gegen Bayern (ausgerechnet!) war auch nicht viel damit passiert. Ich trage eh meistens was drunter, schwitze also nicht direkt rein (Ende des ekligen Teils), und auch meistens was drüber, sodass Bierduschen an mir abperlen wie an Teflon. Doch beim Spiel gegen die Bayern hatte ich keine Jacke an, und prompt kippte mir jemand einen gefühlten halben Liter Brinkhoff’s in den Nacken. Sorry, ich werde beim Auflaufen wohl etwas riechen und ungewaschen aussehen. Zumindest von hinten.
Gut ist aber, dass es vermutlich kalt genug für Wollsocken sein wird, so dass ich die selbstgestrickten Glückssocken werde tragen können. Und meinen Schal hab ich auch wieder aus Lippstadt mitgebracht. Ich bin also bereit.

4. Das Training
Bei diesem Punkt mache ich mir die wenigsten Sorgen. Ich bin fit und trinke alles, was wegmuss, ohne allzu viele Ausfallerscheinungen zu zeigen.
Und was die Mannschaft angeht, mach ich mir noch weniger Sorgen. Das Spiel gegen Hoffenheim ist mir dabei mal komplett egal. Das hat mir nicht eine Sekunde die Laune verhagelt. (Abgesehen davon, dass es mir für Düsseldorf leid tut.) Ich fand es eher lustig, weil so komplett alles schiefgegangen ist, was schiefgehen konnte. Aber im Grunde haben wir doch nur verloren, weil die Jungs so verzweifelt versucht haben, dem Robert noch ’ne Bude aufzulegen, anstatt das Ding einfach mal selbst zu machen. Das ist doch voll nett! (Und ebenso nett war es von Kevin, Jan Koller seine Bilanz als weltbester BVB-Torhüter nicht kaputt zu machen. Lauter Gutmenschen in der Mannschaft!)

5. Das Spiel
Kann losgehen, hömma!

Wie? Es ist erst Mittwoch? Haaaaarrrrr.


4 responses to “Vorbereitung auf das große Spiel

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