Das war also 2012

Zugenommen oder abgenommen?
Ja, genau.

Haare länger oder kürzer?
Länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Hab just heute morgen festgestellt, dass ich, wenn ich etwas sehr Kleines lesen muss, unter der Brille durchschiele. Ich weiß nicht, was das genau bedeutet, aber ich gehe mal stark davon aus, dass das die allmählich einsetzende Altersweitsicht(igkeit) ist.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger, weil das Jahr davor der Kanada-Urlaub war. (Und ja, ich blogge das noch zu Ende.) Aber 2012 gab es immerhin einen Laptop, ein Sofa und eine Matratze. Ich fühle mich sehr dekadent ob dieses neuen Komforts. Und wenn die Matratze vielleicht auch im Laufe des kommenden Jahres geliefert würde, würde mich das unglaublich froh machen.

Der hirnrissigste Plan?
Mich mal weniger aufregen zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Hab ich erst für nächstes Jahr vor und beinhaltet Elche, Bären und ein Zelt.

Die teuerste Anschaffung?
Ein neues Sofa. An sich nicht so teuer, aber das Wohnmonster in mir forderte daraufhin auch neue Vorhänge und einen neuen Sesselbezug.

Das leckerste Essen?
Tapas, Flammkuchen und Labskaus. Jeweils mit einer sehr lieben Freundin, die inzwischen leider schon wieder die Hansestadt verlassen hat. So ein Dreck aber auch.

Das beeindruckenste Buch?
How to be a woman von  Caitlin Moran. Zeigte mir, dass man auch mit Humor feministische Gedankengänge äußern kann.

Der ergreifendste Film?
Ganz ehrlich – ich weiß es nicht mehr. War ich überhaupt mal im Kino dieses Jahr?

Die beste CD?
Die ist mir ein bisschen peinlich, die sag ich nicht. Aber alles, was ich von Mademoiselle Scholli bekommen habe, war ziemlich heißer Scheiß.

Das schönste Konzert?
Bin auf keinem gewesen. Was sich traurig anhört, es aber nicht ist.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Wie immer in angenehmer Gesellschaft – mit mir selbst. Was sich für sehr viele auch sehr traurig anhört, es aber auch nicht ist. Ich habe es allerdings aufgegeben, meiner Umwelt vermitteln zu wollen, dass ich alleine sehr glücklich bin.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Wie immer mit meiner Familie. Mit der biologischen, der selbst ausgesuchten und der schwarz-gelben. Danke für alles, Mama, Papa, Onkel Jürgen.

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Eine gewisse nagende Unzufriedenheit, die vermutlich mit dem Alter zu tun hat und die mich immer öfter hinterfragen lässt, ob das, was ich tue, gut ist und ob ich das weiter tun möchte, so wie ich es tue. Antwort: eher nicht so.

2012 zum ersten Mal getan?
Die Fingernägel lackiert. Farbe: ARSCHCOOL, HÖMMA.

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Geschrieben. Und mich gefragt, warum ich etwas, das mich so glücklich zu machen vermag, nicht viel öfter tue.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. Achillessehnenreizung.
2. Chronischer Zeitmangel
3. dumme Kommentare zu allem, was ich tue

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass mein Leben schön ist, so, wie es ist. Dass ich nicht einsam bin.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das sollen – wie immer – die Leute beantworten, die ich beschenkt habe. Wobei ich einer Freundin, die in eine neue Wohnung gezogen ist, wohl zumindest ein Lächeln mit meinem „Ein Geschenk für jeden Raum“-Päckchen gezaubert habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Für mich da zu sein. Danke, Familie.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich wollte mich eigentlich gar nicht mit dir treffen, weil ich dachte, du wärst zu cool für mich.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich wollte mich eigentlich gar nicht mit dir treffen, weil ich dachte, du wärst zu cool für mich.“

2012 war mit einem Wort …?
Guter Durchschnitt und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Veränderung.

Und noch eine von mir hinterher: 2013 wird …?
Arschcool und mein Jahr. So.


2 responses to “Das war also 2012

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