Toronto – Sonne und Bier

Der erste richtige Urlaubstag. Und er war heiß. Nicht, was Ihr jetzt wieder denkt, sondern wirklich heiß. 25 Grad. Gut, dass ich drei Fleecejacken, eine Allwetterjacke, dicke Socken und Handschuhe dabei hab.

Da die eigentliche Rundreise erst morgen beginnt, war heute noch Zeit für eigene Unternehmungen. Das war mir nur recht, umso mehr, da die Gesichter meiner Mitreisenden morgens beim Frühstück angesichts des Angebots eher miesepetrig dreinsahen. Stimmt, Eier, Speck, Toast, Marmelade – davon kann man ja nicht satt werden. Ich hatte ganz vergessen, dass der Deutsche auf Reisen des Gelingen des Tages ja immer von der Qualität des Frühstücks abhängig macht und dieses gern zum Anlass nimmt, die ersten Beschwerden loszuwerden. Ich bin jedenfalls satt geworden. Aber wer übers Frühstück meckert, hat wenigstens keine Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welche ansteckenden Krankheiten die junge Frau am Nachbartisch wohl haben mag, dass sie keine Freunde gefunden hat, die mitreisen.

Meine Planung für den Tag (runter ans Wasser und wenn dann noch Zeit bleibt, vielleicht zur City Hall) hatte ich schon gegen Mittag abgearbeitet. Auf dem Stadtplan sahen die Entfernungen irgendwie größer aus.

Was in Toronto zuerst auffällt, sind die vielen Baustellen. An jeder Ecke wird irgendwas abgerissen oder hochgezogen – nicht unbedingt immer zum Vorteil des Erscheinungsbilds, aber das ist nur meine Meinung. Auf jeden Fall ist es nicht ganz so leicht, Fotos zu machen, auf denen keine Baustelle ist. Ich mag die Stadt trotzdem. Schließlich ist sie in Kanada. ;-)

Unten am Hafen stieß ich auf den Toronto Music Garden, der (bis auf die Gruppe Besoffener, die marodierend durchzog), sehr hübsch und entspannend ist.

Da hat man auch mal Zeit für eim entspannendem Momemt mit Literatur:

Aber nach dem ganzen Wasser, den Bienchen und Blümchen und der hochgeistigen Literatur war es mittags dann mal Zeit, ans Saufen zu kommen.

Am besten da, wo man ein anständiges Bier kriegt:

Aber Vorsicht: Wenn man sich bei der Führung in der Steam Whistle Brewery als Deutscher zu erkennen gibt, muss man so lange „Reinheitsgebot“ sagen, bis es auch die japanischen Touristen akzentfrei sagen können.

Frisch gestärkt dann weiter zur City Hall:

So ganz am Anfang, wenn der Urlaub noch in einer ganzen Pracht so verheißungsvoll glitzernd vor einem liegt, isses doch immer noch am schönsten.

Song of the day:


6 responses to “Toronto – Sonne und Bier

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