Tach, Mutter*

Nein, ich schenke meiner Mutter nichts zum Muttertag. Sie findet das affig und ich auch. Meine Mutter ist die tollste Mama der Welt, und sie weiß, dass ich das weiß. Dafür brauchen wir nicht so einen albernen Tag. Meine Mutter fährt 300 Kilometer nach Hamburg, wenn es mir schlecht geht und bringt Bier mit. Meine Mutter macht Kugelstoßen und die beste Erbsensuppe der Welt. Meine Mutter ist innen und außen jünger als die meisten Frauen im gleichen Alter. Meine Mutter hat eine BVB-Dauerkarte für die Südtribüne und kennt alle Fußballer der 54er-, 74er- und 90er-Weltmeistermannschaften mit Namen und Heimatvereinen. Meine Mutter ist nämlich arschcool. Und so viele Blumen, um das auszudrücken, kann ich gar nicht kaufen.

*Nicht neidisch werden, Papa. Du bist am Vattertach dran. Ist ja auch bald.


6 responses to “Tach, Mutter*

  • Lonari

    Wische mir gerade ein Tränchen aus den Augenwinkeln. Bin etwas emotional heute.

  • derborusse

    Erhalte Dir Deine tolle Mutter und knuddel und liebe sie, solange es geht. Wir sind keine Katzen und haben nur ein recht kurzes Leben.
    Ich hätte der allerweltbesten Mutter des Universums – nämlich meiner! – zum diesjährigen Muttertag gerne alle Rosen dieser Welt gekauft, aber leider ist sie am Freitag verstorben. Wie es immer so aussagekräftig heißt: „Nach kurzer und schwerer Krankheit….“
    Also, hege und pflege Deine Schöpferin! Ob mit Blumen oder ohne ist dabei völlig egal.

    Liebe Grüße

    PS: Freut mich, dass Du wieder schreibst. Und in der kommenden Saison können wir gerne erneut darüber diskutieren, wer die einzig wahre Borussia ist.

    • Kirsten

      Oh Mann, das tut mir so leid … Weiß gar nicht recht, was ich sagen soll, denn so wirklich tröstende Worte gibt es ja da doch nicht. :-(

      • derborusse

        Danke Dir, für sie war es eine Erlösung.
        Wenn man das Leid und den Verfall eines nahen Angehörigen bei Krebs im Endstadium sieht, könnte man sich glatt mit Dr. Roger Kusch anfreunden…

        • Kirsten

          Ich hab das vor knapp acht Jahren bei meinem Onkel erlebt. Und auch, wenn ich weiß, dass es ihm jetzt besser geht – scheiße ist es doch.

          Ich wünsch Dir und Deiner Familie alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit.

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