Manchmal würde ich gern belogen werden

Gestern, nach dem Training:

Ich: Sag mal, werde ich es irgendwann noch mal erleben, dass ich nach dem Training einfach nur so kaputt bin? Also, dass mir mal nicht der Ellbogen, die Achillessehnen oder der Rücken oder sonstwas weh tut?
Meine Mutter: Nää. Die Zeiten sind vorbei.

Ehrlichkeit ist nicht immer schön.

8 Gedanken zu “Manchmal würde ich gern belogen werden

  1. Die Wahrheit ist manchmal beängstigend nah dran am Geschehen. Geschmeidige Variante des Schweigens ist auch eine Alternative. Merken wir jedoch auch. Also dann eine schöne Trainingszeit im Januar.

      1. Deine Mutter hätte auch den Satz für sich behalten können. Das wäre die Variante des Schweigens gewesen.

        Wenn Du Signale vom Ellenbogen, Rücken und den Achillessehnen erhälst, ist die Wahrheit des ausgesprochenen Worts manchmal beängstigend nah dran am realen Geschehen des alterns.

  2. Wer, wenn nicht Mütter dürfen sowas sagen ;-) Bewunder/beneide Dich ja heimlich um Deinen Sportgeist, mein innerer Schweinehund ist seit laaangem stärker …

    1. Meine Mutter darf das auch nur sagen, weil sie meine Trainingspartnerin ist. ;-)

      Das ist einfach Gewohnheit. Ich renn schon seit 36 Jahren auf Sportplätzen rum, irgendwann fehlt einem das dann. :-)

  3. Eltern haben sowieso die subtilste Art verbaler Grausamkeit gepachtet. Da ist deine Mama kein Einzelfall. Schonungslos und trocken und das auch noch im Namen der Kindesliebe.

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