Don’t call us, maybe we won’t call you

Ich kriege in letzter Zeit gehäuft Briefe von Versicherungen bzw. meiner Krankenkasse, in denen immer irgendjemand was von mir will. Das ist natürlich normal, aber ich empfinde das dennoch jedes Mal als Belästigung, denn das bin ich mir selbst als Soziopathin schuldig. Zuletzt standen in diesen Briefen aber immer so schöne Sätze wie „Wenn Sie weiter einer Beschäftigung nachgehen, bei der Sie mehr als 400 Euro im Monat verdienen, brauchen Sie nichts weiter zu tun“ oder „Wir möchten Sie gern informieren. Melden Sie sich doch bitte bei uns, wenn sie Fragen haben“. Schön, dachte ich – ich verdiene definitiv mehr als 400 Euro im Monat, und Fragen hab ich auch keine, also hülle ich mich in Schweigen.

Es dauert dann aber keine drei Tage, bis ich doch irgendjemand am Telefon hab, der mich mit ostdeutschem Zungenschlag fragt, ob ich denn wirklich weiter mehr als 400 Euro im Monat verdiene oder ganz bestimmt wirklich sicher auf keinen Fall mehr Fragen hab.

LASST DAS!


One response to “Don’t call us, maybe we won’t call you

  • Lonari

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor; ich habe gerade so einen Hänfling von meiner KK an der Backe, der mich drei Mal wöchentlich anruft, um nachzufragen, ob ich nicht zu meinem Mann in die Familienversicherung wechseln will. Jetzt hat er’s telefonisch dran gegeben und schickt mir stattdessen Erinnerungsmemos per Post. Auch sehr lustig. Die wollen mich irgendwie loswerden, merkwürdig…

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