Geschlaucht

Wow.

Ich bin jetzt doch ein bisschen – wie war das Wort nochmal … ich brauche das so selten … Ähm – ach ja: sprachlos. Ich bin sprachlos.

Mich hat gerade jemand wortwörtlich um mein Ja-Wort gebeten.

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Ach du je, ich glaube, ich habe auch tatsächlich ja gesagt.

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Na gut, so richtig romantisch war es jetzt nicht, und eigentlich kenn ich den Mann kaum, aber hey, ich werde dieses Jahr 36, da darf man nicht mehr wählerisch sein.

Da sagt man dann schon mal mit schmerzverzerrtem Gesicht „Ja!“ auf eine Frage wie diese: „Guten Tag, Herr Gedönsheimer von der Frickelmännchen-Werkstatt, es geht um Ihren Fiesta, der braucht eine neue Leitung für die Servolenkung, zum Glück ist es nicht die Pumpe, aber 400 Euro wird es schon kosten, aber das muss ja gemacht werden, dennoch bräuchte ich dazu Ihr Ja-Wort.“

(Versteckte Botschaft: Möchten Sie sich für immer an diesen scheiß Dreckswagen ketten, auf ewig Urlaubs- und Lebensfreuden entsagen und stattdessen jeden mühsam zusammengesparten Euro in das verdammte Auto stecken, bis dass der TÜV Sie scheidet und diese Ausgeburt der Hölle, die mit einer neuen Nockenwelle und neuen Bremsbelägen für 1300 Euro noch immer nicht zufrieden war, endlich in der Schrottpresse landet und Sie nackt um ein Freudenfeuer herumtanzen können?)

Wie ich dieses Auto hasse.

Aber vermutlich ist es in der Haltung immer noch günstiger als ein Mann, ich sollte mich also vermutlich freuen.

YeeHA.

Ist noch Alkohol im Haus?


11 responses to “Geschlaucht

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