Heilung durch Hessen

Manchmal ist mein Kopf so voll, dass ich mich fühle, als stünde ich im Nebel. In meinem Fall gibt es dafür nur eine wirksame Therapie: Ich muss dahin fahren, wo noch mehr Nebel ist, und wenn es nur für 24 Stunden ist. Aber ein Besuch in Marburg wirkt immer wieder Wunder. Dort, sprich bei der besten Freundin der Welt und ihrer Familie, gibt es aber auch so viele spannende Dinge zu tun: sozusagen für jedes Zipperlein eine Therapie.

Herbstdepression? Einfach mal mit dem Boppes voran in Laub springen:

Kein Appetit? Sich zum All-you-can-eat-Sushi-Büfett einladen lassen.

Antriebslosigkeit? Mal wieder was im Sand bauen.

Ideenlosigkeit? Mit einem Vierjährigen am Abendbrottisch eine ernsthafte Diskussion darüber anzetteln, wie es wohl ist, ohne Licht nachts im Wald zu stehen.

Ein Gefühl der Nutzlosigkeit? Dem besagten Vierjährigen den vermeintlich kaputt gegangenen Bagger reparieren.

Sinn für Romantik verloren? Ein Spaziergang durch Weidenhausen.

Problemhüften? Einem knapp zwei Jahre alten Herrn mit Hummeln im Hintern 20 Minuten über einen Spielplatz folgen.

Unerklärliche und gehäufte Anfälle von Nostalgie? Froh sein, dass man in diese Türme nicht mehr muss, wenn man nicht will:

Kein Erfolg bei Männern? Sich von oben genanntem Zweijährigen, übrigens ein sehr attraktiver junger Mann, herzhaft knutschen lassen. (Und ich muss nur noch etwa 14 Jahre warten, bis die Knutscherei legal ist.)


10 responses to “Heilung durch Hessen

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