Der kleine Unterschied

Ich überlege schon die ganze Zeit, was mir an dieser EM so fehlt. Die Spiele sind meistens spannend, das kann es also schon mal nicht sein. Es gibt Stars wie Cristiano Ronaldo, den alten Schmierlappen, Ibrahimovic, den Knipser, Frei, den tragischen Helden – aber gleichzeitig auch noch etwas unbekanntere Fußballer, die gute Leistungen gezeigt haben. So wie Clemens Fritz zum Beispiel. Die Fernseh-Moderatoren sind wie immer meistens grottig, das ist es also auch nicht, was dieses Jahr anders ist.

Nein, was mir in diesem Jahr fehlt, sind die Tippspiele – ich habe an keinem einzigen teilgenommen, keine Mannschaft aufgestellt, gar nichts! Und ich muss sagen, es schaut sich so viel entspannter. Endlich muss ich mal keine Angst haben, dass ich gegen die fünfjährige Tochter des Tippmasters verliere oder gegen Trottel, die (bei der jüngsten WM) Argentinien – Elfenbeinküste 4:4 getippt haben.

Ich hab lediglich für mich selber Tipps aufgeschrieben, kann also nur gegen mich selbst verlieren. Und da ich das Gefühl schon zur Genüge kenne, kann ich weiter ganz entspannt Fußball gucken und mich betrinken. Herrlich.

(Beitrag aus dem EM-Blog.)


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