Macken-Stöckchen

Sowohl von Herrn Schonzeit als auch von Frau Narana wurde mir ein Stöckchen zugeworfen, von dem ich, wie so oft, gehofft hatte, es würde an mir vorbeigehen. Es geht dabei nämlich um Macken, und die meisten halten mich ja schon für bekloppt.

Die Regeln :

  1. Setze einen Link zu der Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
  2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
  3. Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.
  4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter. Hinterlasse bei jeder der gewählten Person einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

Also dann. Wahnsinn ahoi.

1. Wenn es nach oben geht, nehme ich immer die Treppe. Wenn es nach unten geht und die Möglichkeit besteht, nehme ich aus gesundheitlichen Gründen den Aufzug oder die Rolltreppe.

2. Ich lasse meistens Sachen da liegen, wo sie mir runtergefallen sind. Ich laufe dann tagelang in der Wohnung Slalom um die alte Fernsehzeitschrift, das ausgelesene Buch, den Stapel alte Bettwäsche oder den geöffneten Werkzeugkasten. Gelegentlich stolpere ich auch und fluche dann sehr ungebührlich. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich die Sachen dann wegräume.

3. Wenn ich mehrere ungelesene Bücher eines Autors auf dem Tisch habe, lese ich sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Auch, wenn es sich nicht um eine fortlaufende Reihe handelt. Ich würde nie das Buch von 2002 vor dem von 1998 lesen. Und wenn ich das von 1998 noch nicht habe, muss ich eben so lange warten, bis ich es habe.

4. Ich telefoniere sehr ungern. Ich habe es deswegen in der neuen Wohnung auch noch nicht über mich bringen können, meinen AB anzuschließen. Meine Festnetznummer in Hamburg haben nur ausgewählte Menschen. Und es gibt nur wenige Leute, die ich gern anrufe und mit denen ich gern am Telefon spreche. Dazu gehören meine Eltern, zwei liebe Freundinnen in Berlin, eine in Marburg und ein Freund in München. Und letzterer musste mich ein halbes Jahr lang triezen, bis ich endlich eingewilligt hab, die Chatfreundschaft ans Telefon zu verlagern. Berufliche Gespräche sind okay, nerven mich aber eigentlich auch. Seit es das Internet gibt, hat sich die Anzahl der am Tag zu führenden Gespräche drastisch verringert – herrlich.

Hier fiel mir dann lange Zeit nichts mehr ein. Macken und seltsame Gewohnheiten hätte ich zwar noch genug, aber viele gehen auch keinen was an. Das ich zum Beispiel eine rote Glücksunterhose hab, muss ja niemand wissen. Ähem.

Dafür nannte mir aber mein Vater noch zwei Punkte, die er bezüglich meiner Macken für erwähnenswert hielt:

5. Wenn auf meinem Trainingsplan steht, ich solle eine Übung sechs bis acht Mal machen, mache ich sie immer acht Mal, auch, wenn ich nach dem sechsten Mal eigentlich nicht mehr kann. Ebenso halten mich meistens weder Muskelkater noch Hagelschauer davon ab, den Trainingsplan bis zum Ende durchzuziehen. Ich muss selbst dann noch mit mir ringen, wenn mein Trainervater/Vatertrainer mir das Okay zum Aufhören gibt.

6. Ich lasse in den meisten Bierflaschen einen kleinen Pissrest zurück. Sagt zumindest mein Vater. Es war mir nicht bewusst, dass ich das mache und diese Mitteilung lässt mich auch einigermaßen geschockt und ratlos zurück. Ich soll Bier verschwenden?

Sechs Leute, die das Stöckchen noch nicht hatten? Kenn ich keine. Vielleicht Littleb? Und Cecie? Und Aoife? Das muss reichen.


8 responses to “Macken-Stöckchen

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