
Und was hab ich davon?
8. März 2008Obige Frage stelle ich mir regelmäßig mindestens zweimal im Jahr. Das erste Mal am Valentinstag, das zweite Mal am Weltfrauentag oder wie auch immer diese Einrichtung am 8. März heißt.
Im Radio versprach der Moderator uns Frauen heute Morgen Hilfe im Haushalt, Rosen und Puderzucker, der uns mit einem Silberlöffel in den Arsch geschoben wird. Zumindest hab ich das so verstanden.
Jetzt ist es schon nach zwölf, und in der Küche steht immer nach das dreckige Geschirr rum. Von Rosen, Puderzucker oder einem leicht bekleideten Haushaltssklaven keine Spur. Außerdem hätte ich allmählich auch mal Hunger.
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Tja.
Ich geh dann mal spülen. Und kochen. Und anschließend zum Wochenenddienst, während sich die beiden männlichen Kollegen unseres Teams wahrscheinlich faul zu Hause auf dem Sofa räkeln.
Scheiß Gleichberechtigung.
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Du musst halt feiern, feiern, feiern …
Natürlich hat man, bzw.in diesem Fall frau nichts davon.
Entweder “man” wird ganzjährig gewürdigt, oder gar nicht.
Deshalb:
Wacker bleiben! (Tipp von Ina Eff)
Kämpferische Grüsse
Cara
Am Freitag hättest Du zumindest wieder eine Gewerkschaftsrose ablehnen können.
@carasaysinger: Äh ja. Immer wieder lustig, wenn man Antworten auf Fragen bekommt, die man nie ernsthaft gestellt hat…
@Alexander: Irgendwie wusste ich, dass mir das noch irgendwer auf’s Brot schmiert. :-) In Lokstedt gab es zum Glück keine Gewerkschafter. Oder die waren schon weg, als ich zum Dienst kam.
ich hatte leider die Adresse nicht, der Bus hatte ausserdem Verspätung und mein Schnürsenkel ist auch noch gerissen.
@Schonzeit: Das mit der Adresse hätten wir ja locker vorher regeln können. Das kann ich so nicht gelten lassen. ;-)
[...] fühle mich, als sei ich in eine Zeitspalte gefallen. Schon wieder Internationaler Frauentag, und schon wieder muss ich arbeiten. DA SEHEN WIR MAL, WO UNS DIESE DÄMLICHE GLEICHBERECHTIGUNG [...]